IT-Sicherheit - Alerts IT-Sicherheitswarnungen
Diese Seite verweist auf maßgebliche Informationsdienste rund um aktuelle IT-Sicherheitslücken und Schwachstellen. Die Meldungen unterstützen IT-Verantwortliche dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihre Systeme abzusichern.
Für IT-Verantwortliche der Universität Heidelberg ist insbesondere das Abonnement der Warnmeldungen des BSI als wichtig und dringend empfohlen anzusehen.
Empfohlene Verteiler
Warn- und Informationsdienst (WID) / CERT-Bund
Der Warn- und Informationsdienst (WID) des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist ein zentraler Melde- und Warndienst.
Über den WID veröffentlicht das Computer Emergency Response Team der Bundesverwaltung — CERT-Bund tagesaktuell Hinweise zu Schwachstellen, Patches und Workarounds in gängigen IT-Produkten. Die Datenbank lässt sich gezielt nach Produkten und Schweregraden filtern.
National Vulnerability Database (NVD) / NIST
National Vulnerability Database (NVD) ist die offizielle, von der US-Regierung geförderte Cybersicherheits-Datenbank, die vom NIST (National Institute of Standards and Technology) betrieben wird.
Sie dient als Datenbank für CVE-Einträge (Common Vulnerabilities and Exposures). Jede in den Verteilern referenzierte Schwachstelle führt zu einem CVE-Eintrag — die NVD bietet hierfür die strukturierte Information mit CVSS-Bewertung.
Wie sind Warnungen einzuordnen?
Die meisten Verteiler arbeiten mit einer vierstufigen, teils farblich gekennzeichneten Bewertung von Schwachstellen. Die Einstufung orientiert sich am CVSS-Score (Common Vulnerability Scoring System) und gibt einen schnellen Hinweis auf die Dringlichkeit von Schutzmaßnahmen.
- 4 - KRITISCH oder SEHR HOCH: Kritische Lücke. Aktive Ausnutzung: Sofortiges Handeln erforderlich.
- 3 - HOCH: Erhebliches Risiko. Updates zeitnah einspielen oder Workaround anwenden.
- 2 - MITTEL: Moderates Risiko. Patch im regulären Wartungszyklus berücksichtigen.
- 1 - NIEDRIG: Geringes Risiko. Beobachten und in Routineupdates aufnehmen.
Was tun bei einer kritischen Warnung?
Wenn Sie eine Warnung der Stufe 3 oder 4 erhalten, die ein von Ihnen genutztes System betrifft, sollten Sie wie folgt vorgehen:
- Betroffenheit prüfen
Klären Sie zunächst, ob die genannte Softwareversion bzw. das genannte Produkt bei Ihnen tatsächlich im Einsatz ist. Achten Sie auch auf Abhängigkeiten in Bibliotheken oder Containern.
- Patch oder Workaround
Spielen Sie das vom Hersteller bereitgestellte Update ein. Steht noch kein Patch zur Verfügung, prüfen Sie den im Advisory angegebenen Workaround und dokumentieren Sie ihn.
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Melden
Bei begründetem Verdacht auf eine bereits erfolgte Komprommittierung: sofortige Meldung an das IT-Sicherheitsteam am URZ über das verlinkte Webformular oder per E-Mail an it-sicherheit@urz.uni-heidelberg.deWebformular IT-Sicherheitsvorfall
Alternative Kommunikationswege: Telefonisch über den IT-Service unter +49 6221 54-117
Bitte beachten Sie bei Ihrer Meldung die im Sicherheitsbereich üblichen W-Fragen:
Wer? – z.B. Vor- und Nachname, Zugehörigkeit zu welcher Einrichtung, vollständige E-Mail-Adresse, Telefonnummer
Was? – z..B. Virenbefall, Einbruch in Systeme, Datendiebstahl
Wann? – Zeitpunkt der Entdeckung und/oder des Ereignisses
Wo? – Auf welchem IT-System hat der Vorfall stattgefunden, IP-Adresse, Hardware Adresse, Hostname, etc.
Wer hilft weiter?
IT-Sicherheitsteam URZ
Erste Anlaufstelle für alle Universitätsangehörigen bei IT-Sicherheitsvorfällen, verdächtigen E-Mails und Fragen rund um den Schutz Ihrer Daten.
Stabsstelle Datenschutz der Universitätsverwaltung
Bei Vorfällen mit Bezug zu personenbezogenen Daten (z. B. Phishing-Erfolg, Datenleck) zusätzlich die Stabsstelle Datenschutz informieren.