Service Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA)
Änderung der Passwörter für Uni-ID / Projektnummern und MFA / Token
Mehr Sicherheit beim Login.
Bei jedem Login wird durch die sogenannte Authentifizierung geprüft, ob das angegebene Konto auch wirklich dem:r anfragenden Nutzer:in gehört. Üblicherweise wird für die Prüfung der Zugangsberechtigung ein Kennwort verwendet, welches im Zusammenhang mit einem Login als Faktor bezeichnet wird. Da ein Kennwort jedoch leicht mit dem Benutzernamen gemeinsam z.B. durch Phishing erbeutet werden kann, bietet dieser Ansatz keinen zeitgemäßen Schutz mehr davor, dass Dritte unberechtigt Zugriff auf das Konto und alle damit verbundenen Daten und Rechte erhalten.
Bei einer Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) wird die Identität beim Login neben dem Kennwort anhand weiterer, unabhängiger Faktoren geprüft. Hierzu bietet das URZ als zentralen Dienst die MFA Token Self Service-Plattform (mit der Software LinOTP) zum Einrichten weiterer Faktoren für Beschäftigte und Studierende der Universität Heidelberg an. Hier werden mehrere Faktoren zur Auswahl angeboten, welche sich die Nutzer:innen selbst einrichten können.
Wenn Sie bei der Einrichtung Ihrer Token oder bei der Verwendung von MFA am VPN auf Hindernisse stoßen oder Fragen haben, melden Sie sich bitte beim IT-Service per Videocall.
- MFA Token Self Service-Plattform (Zugang beschränkt auf Uni-Netz oder VPN)
- Anleitung: Einrichten eines Android-Smartphones als Software-Token
- Anleitung: Einrichten eines iOS-Smartphones als Software-Token
- Anleitung: KeePassXC als Token einrichten
- Anleitung: Anmeldung Cisco Secure Client - AnyConnect - VPN
- Hilfe per Videocall
Zielgruppe
- Beschäftigte
- Studierende
- Nutzer:innen mit Projektnummer
Nutzen
- Zusätzliche Faktoren sind im Gegensatz zu Kennwörtern nicht nur statische Informationen und können nicht einfach kopiert werden. Hierdurch bietet MFA einen sicheren Login-Prozess für die angebundenen Services und erhöht so den Schutz von Benutzerkonten und -daten
- Faktoren aus verschiedenen Kategorien wie „Wissen“ (z.B. persönliches Kennwort) und „Besitz“ (z.B. ein Smartphone mit Authenticator-App oder ein Hardware-Token) sowie „Inhärenz“ (z.B. biometrische Merkmale wie Gesicht oder Fingerabdruck) verstärken sich gegenseitig und reduzieren so das Risiko von Angriffen deutlich.
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Account-Diebstahl wird stark erschwert und erfordert wesentlich höheren Aufwand. Damit sind die Daten und Rechte aller Nutzer:innen besser geschützt
Erklärvideo: BSI
Zugang und Voraussetzungen
Die Anmeldung bei den angebundenen Services erfolgt in mehreren Schritten:
- mittels persönlicher Uni-ID bzw. Projektnummer und Passwort (erster Faktor – etwas das der:die Nutzer:in „weiß“) sowie
- im zweiten Schritt durch einen zusätzlichen Token (zweiter Faktor – „etwas, das der:die Nutzer:in „hat“).
Als Token wird ein zusätzlicher Gegenstand bezeichnet, den die Nutzer:innen als zweiten Faktor im Besitz haben müssen, dazu zählt z.B. ein Smartphone mit entsprechender Authenticator-App, die zeitbasierte Einmalpasswörter (One time passwords - OTPs) generiert, oder auch ein Hardware-Token. Die auf diese Weise erstellten OTPs können dann jeweils beim Login für die durch MFA geschützen Dienste eingegeben werden.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um MFA nutzen zu können:
- Es muss eine Uni-ID oder Projektnummer vorhanden sein
- Einrichten zumindest eines weiteren Faktors (z.B. Smartphone mit Authenticator-App) via die MFA Token Self Service-Plattform (Login via Uni-ID oder Projektnummer).
- Die Einrichtung weiterer Faktoren muss aus dem Netzwerk der Universität oder via VPN erfolgen
Standardmäßig werden zur Erstellung von OTPs sog. Software-Token empfohlen, die mittels Smartphone und Authenticator-App erzeugt werden können. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Token mit der Software KeePassXC auf einem PC oder Mac zu erstellen, soweit kein Smartphone/Tablet-PC zur Verfügung steht.
Neben Software-Token können auch Hardware-Token eingesetzt werden. Alle Einrichtungen haben daher die Möglichkeit, eigene Hardware-Token dezentral zu beschaffen, wobei das URZ bestimmte Hersteller und Geräte empfiehlt. Eine Liste der geprüften Token finden Sie in den FAQ.