5. Februar 2021 - Digitale LehreNeue Moodle-Umgebung für digitale Prüfungen

Das Ablegen von Prüfungen in digitaler Form wird Ende des Semesters auf viele Studierende und Lehrende zukommen. Um den Ablauf zu vereinfachen, hat die Universität dafür eine separate Moodle-Umgebung aufgesetzt, die nur für Prüfungen genutzt werden soll und von der Lehrplattform unabhängig ist.

Ein Student nimmt an einer digitalen Multiple-Choice-Prüfung teil

Zugang zur Prüfungsumgebung via VPN

Die neue Moodle-Instanz ist über diesen Link erreichbar (https://exam.moodle.uni-heidelberg.de). Sowohl Lehrende als auch Studierende können nur via VPN (Virtual Private Network)  Zugang zu der Prüfungsumgebung im internen Netzbereich der Universität Heidelberg erhalten. Dazu können sie den kostenfreien VPN-Client Cisco AnyConnect  nutzen.
Zugang haben alle Studierenden sowie Mitarbeiter/innen der Universität, die in der Lehre aktiv sind, über ihre Uni-ID. 

Neue leistungsstarke Prüfungsumgebung für sichere Durchführung

Die Prüfungsumgebung wird absichtlich schlank gehalten und nur die wichtigsten Plugins enthalten, z.B. wird es dort keine heiCAST-Anbindung geben. Damit soll gewährleistet werden, dass die Umgebung in Prüfungszeiträumen, in denen viele Prüflinge und Prüfer auf das System zugreifen, möglichst stabil und sicher läuft.

Mögliche elektronische Prüfungsvarianten

Die Moodle-Prüfungsplattform kann für schriftliche Prüfungsleistungen genutzt werden. Sie bietet durch eine hohe Performance unabhängig von der vorhandenen Lehrplattform die Möglichkeit, verschiedene Prüfungsszenarien in einem möglichst stabilen und abgesicherten Umfeld umsetzen zu können.
Konkrete Vorschläge zu verschiedenen Prüfungsszenarien können Lehrende dem Moodle-Kurs “Anleitungen und Tipps Online-Lehre”  entnehmen. Die möglichen Prüfungsszenarien liegen im Bereich nicht beaufsichtigter Open-Book-Klausuren.
Zum Anlegen von Prüfungen benötigen Lehrende – ähnlich wie bei der Moodle-Lehrplattform – die Multiplikator-Rolle. Alle Multiplikator-Rollen aus der Moodle-Lehrplattform gelten auch für die neue Prüfungsplattform.

Empfehlungen zur Umsetzung

  • Rechtliche Grundlagen beachten
    Die Universität hat die Handlungsspielräume für die Durchführung von Prüfungen in der Ergänzenden Prüfungsordnung (EPO) geregelt. Eine Handreichung dazu ist auf der Homepage der Universität abrufbar. Für die Prüfungsumgebung werden derzeit Lösungen entwickelt, um die rechtlich notwendigen Möglichkeiten der Archivierung sicherzustellen.
  • Einschreibeschlüssel für Prüfungsräume
    Studierende erhalten den Zugang zu ihrem jeweiligen Prüfungsraum durch einen Einschreibschlüssel, der von den Dozierenden z.B. über den zugehörigen Kurs auf der Moodle-Lehrplattform bekanntgegeben wird.
  • Alternativen einplanen und ggfls. anbieten
    Aus Gründen der Chancengleichheit müssen auch Studierende, die den Zugang zur Plattform z.B. aufgrund mangelnder technischer Ausrüstung oder stabiler Internetverbindung nicht nutzen können, oder die eine digitale Prüfung ablehnen, die Möglichkeit erhalten, Prüfungen abzulegen. Eine Variante könnte sein, die Aufgaben im Prüfungsamt abzuholen und auch dort wieder einzureichen. Sollte der Down- oder Upload der Prüfungen auf der Moodle-Plattform problematisch sein, könnte dies z.B. auch über E-Mail oder heiBOX (z.B. über Up- und Downloadlinks) geschehen.
  • Bereits angelegte Prüfungen auf die Prüfungsplattform umziehen
    Sollten Sie bereits Prüfungen in der bisherigen Moodle-Plattform angelegt haben, empfiehlt es sich, diese in die Prüfungsumgebung umzuziehen. Im offenen Kurs „Moodle-Migration“ finden Sie eine Videoanleitung zur Migration von Moodle-Kursen.

Weitere Empfehlungen und konkrete Tipps für Lehrende finden Sie in den verlinkten Moodle-Kursen.