06. Juli 2026 - URZ-Sammlung Tag der offenen Tür: Führung durch die URZ-Sammlung „Speicherwelten“

Zum Tag der offenen Tür der Museen und Sammlungen der Universität Heidelberg am 17. Juli 2026 bietet das Universitätsrechenzentrum zwei Führungen durch seine öffentlich zugängliche Sammlung „Speicherwelten – Von der Lochkarte bis zur Cloud“ an. Historische Originalexponate aus dem URZ-Bestand zeigen, wie sich die Datenspeicherung über Jahrzehnte verändert hat – von der Lochkarte über raumfüllende Festplatten und Floppy Disk bis zum USB-Stick. 

Wie wurden Daten gespeichert, bevor es USB-Sticks und Cloud-Dienste gab? Bei zwei Führungen durch die öffentlich zugängliche Sammlung „Speicherwelten – Von der Lochkarte bis zur Cloud“ zeigt das Universitätsrechenzentrum, wie sich Speichermedien und Computertechnik über Jahrzehnte verändert haben. Erleben Sie diese Entwicklung – von raumfüllenden Festplatten bis zu Speichermedien im Taschenformat – anhand von Exponaten, die einst am URZ im Einsatz waren. Was früher nur in Rechenzentren betrieben werden konnte, fand über den PC Zugang in Privatwohnungen und ist heute über ein Smartphone von überall für jede:n zugänglich.

heiCOLLECTIONS Poster Tag der offenen Türen 17.7.2026

Technikgeschichte zum Anfassen: Öffentliche Führungen zu Speichermedien

Wie haben Lochkarten funktioniert und wie sah die erste Diskette aus? Die Sammlung „Speicherwelten“ zeigt anschaulich die Miniaturisierung der Computer- und Speichertechnik hin zu immer kleineren, leistungsfähigeren Geräten bei gleichzeitig wachsender Speicherkapazität. 
Interessierte sind herzlich eingeladen, am 17. Juli einen Blick in unsere Vitrinen zu werfen und Technikgeschichte hautnah zu erleben. 

  • 11:00–11:30 Uhr: Digitale Speichermedien – von der Lochkarte bis zur Cloud
  • 14:00–14:30 Uhr: Digitale Speichermedien – von der Lochkarte bis zur Cloud

Treffpunkt für die Führungen ist im Eingangsbereich des URZ, Im Neuenheimer Feld, INF 330.
Für die Führungen ist keine Voranmeldung notwendig.

Die URZ-Sammlung ist Teil der universitären Sammlungen und Museen, die mit heiCOLLECTIONS nun unter einem gemeinsamen Namen auftreten. Zum Auftakt von heiCOLLECTIONS lädt die Universität mit einem vielfältigen Programm zum Staunen und Entdecken ein.

Das URZ - Chronik einer zentralen Einrichtung 

Das Universitätsrechenzentrum wurde 1969 gegründet und bezog seine ersten Räumlichkeiten am Friedrich-Ebert-Platz, bevor es Mitte der siebziger Jahre ins Neuenheimer Feld umzog. Erstmals stand der Universität seit 1969 eine zentrale Einrichtung mit einer neu erworbenen, mehrere Millionen DM teuren Rechenanlage aus der IBM/360-Familie zur Verfügung, die von allen Fachbereichen für Datenverarbeitungsaufgaben genutzt werden konnte. Gleichzeitig bot das Rechenzentrum fachliche Unterstützung bei Fragen und Problemen rund um die Datenverarbeitung. 
Seit über einem halben Jahrhundert hält das URZ mit den weiterhin dynamischen technischen Entwicklungen Schritt – vom Großrechner bis zum PC über die Entstehung des World Wide Web und Universitätznetzes bis hin zu KI, Supercomputern und wachsenden Anforderungen an Informationssicherheit. Heute sichert das URZ als zentraler IT-Dienstleister die IT-Grundversorgung der Universität für rund 32.000 Studierende und 15.000 Beschäftigte. Studierenden sowie Beschäftigten in Forschung, Verwaltung und Lehre stehen zahlreiche Services für ihren Studien- und Arbeitsalltag zur Verfügung.