29. Juni 2026 – E-Mail und Groupware Linux-Mail-System wird modernisiert: Mehr Speicherplatz, bessere Leistung

Ab dem 03. Juli werden die universitären Standard‑E‑Mail‑Konten, die von vielen Studierenden und Beschäftigten über die SOGo-Weboberfläche genutzt werden, auf eine moderne E-Mail-Infrastruktur umgestellt. Die dreitägige Migrationsphase auf die neue technische Plattform über das Wochenende vom 03.-06. Juli 2026 bedeutet einen kurzen, geplanten Ausfall, danach profitieren alle Nutzerinnen und Nutzer von einer Reihe Verbesserungen.

E-Mails mit junger Frau mit Laptop, die auf dem Boden sitzt

Von Freitag, den 3. Juli 2026 bis Montag, den 6. Juli 2026 migriert, d.h. überträgt das Universitätsrechenzentrum die Standard-E-Mail-Konten, die automatisch für Studierende und Beschäftigte eingerichtet werden, von der bisherigen Cyrus-Mailplattform auf einen neuen Dovecot-Mail-Cluster.

Geplanter Ausfall – kein Zugriff auf E-Mail-Konten vom 03.-06. Juli

Wichtig: Während der Migrationsarbeiten auf die neuen Server ist der Zugriff auf das Standard-E-Mail-Konto weder über SOGo noch über E-Mail-Programme (z. B. Outlook, Thunderbird oder mobile Mail-Apps) möglich. Wir bitten um Verständnis für die notwendige Unterbrechung während der Migration.
Merken Sie sich bitte den Zeitraum 03. – 06. Juli vor. Während der Migration funktionieren E-Mail-Empfang, Weiterleitungen und Abwesenheitsschaltungen nicht. Das „Spam/Ham“-Postfach ist ebenfalls nicht erreichbar. Während der Migration werden die E-Mails zwischengespeichert und nach den Wartungsarbeiten zugestellt. Planen Sie wichtige Versendungen bitte außerhalb dieses Zeitfensters. 

Was ändert sich für Nutzer:innen nach dem Umstieg?

Für Nutzer:innen bleibt die Nutzung des E-Mail-Kontos nach Abschluss der Migration weitgehend unverändert, auch an der Benutzeroberfläche ändert sich nichts.

  • Alle vorhandenen E-Mails werden übernommen.
  • Weiterleitungsregeln, Abwesenheitsnotizen und Filterregeln bleiben erhalten.
  • Die Serveradressen für Posteingang und Postausgang ändern sich nicht.
  • Eine Anpassung der E-Mail-Programme ist nicht erforderlich.

Vorteile der neuen Infrastruktur

Mit der Umstellung auf den neuen Dovecot-Mail-Cluster profitieren Studierende und Beschäftigte von mehreren Verbesserungen:

  • Erweiterte Postfachgröße: Jedes Standard-E-Mail-Konto verfügt künftig über 10 GB Speicherplatz statt wie bisher über 1 GB. Sie haben mehr Platz für Dokumente und E-Mails und müssen weniger archivieren. 
    Hinweis zu Speicherplatzgrenzen: Auf dem neuen System werden die für die Postfächer festgelegten Speicherplatzgrenzen (Quotas) konsequent überwacht und durchgesetzt. Sie sollten daher regelmäßig prüfen, ob ausreichend freier Speicherplatz in Ihrem Postfach verfügbar ist.
  • Bessere Performance: Die neue Infrastruktur bietet eine moderne und leistungsfähige Grundlage für den E-Mail-Betrieb. Sie profitieren von schnelleren Ladezeiten, besonders bei großen Anhängen.
  • Höhere Betriebssicherheit: Die neue Plattform ermöglicht einen zukunftssicheren und zuverlässigen Betrieb der E-Mail-Dienste mit kürzeren Reaktionszeiten bei Störungen. Sicherheits- und Funktionsupdates können effizienter bereitgestellt werden.
  • Mehr Sicherheit: Die Neue E-Mail-Infrastruktur unterstützt aktuelle Sicherheitsstandards und trägt dazu bei, dass Ihre Daten besser geschützt sind.
  • Skalierbarkeit: Der neue Cluster kann das E-Mail‑Volumen problemlos aufnehmen bzw. ist einfach erweiterbar, ohne dass erneute Migrationen nötig werden.
  • Open-Source-basierte E-Mail-Alternative für Mitarbeitende: Beschäftigte haben durch den Ausbau des neuen, auf Open-Source und Linux basierenden Systems eine effiziente Alternative zu Microsoft Exchange. 

Prüfen Sie Ihr Postfach nach der Migration auf die neuen 10 GB Speicherplatz und testen Sie die Synchronisation in Ihrem bevorzugten E‑Mail‑Client. Sollten Sie ungewöhnliche Fehlermeldungen erhalten, kontaktieren Sie bitte den IT-Service.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den verlinkten Seiten.