15. Juni 2026 - Netzwerk eduVPN startet im Pilotbetrieb für Beschäftigte auf mobilen Geräten
Mit eduVPN steht Beschäftigten ab sofort ein neuer VPN-Dienst im Pilotbetrieb für mobile Geräte zur Verfügung. eduVPN ist ein für Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelter, Open-Source basierter Service und ermöglicht einen sicheren und verschlüsselten Zugriff auf das Uni-Netz – unabhängig vom Standort. Zu den Vorteilen zählen eine komfortable Anmeldung mit seltenerer MFA-Abfrage sowie die standardmäßig aktivierte Split-Tunnel-Funktion für eine effiziente Internetnutzung. eduVPN kann alternativ zu Cisco VPN genutzt werden.

Was bietet die VPN-Alternative eduVPN den Nutzer:innen?
Der neue Dienst wird zunächst als alternatives Angebot zum bestehenden Cisco VPN bereitgestellt und kann ab sofort von Beschäftigten mit Uni-ID alternativ dazu genutzt bzw. getestet werden. eduVPN bietet Nutzer:innen vor allem einen einfacheren und komfortableren Zugang zum Uni-Netz.
- Komfortable Anmeldung mit sieben Tage gültigem Profil:
Nach der Anmeldung mit Uni-ID, dazugehörigem Kennwort und Einmalpasswort wird ein gültiges Profil für sieben Tage gespeichert, sodass die Mehr-Faktor-Authentifizierung nicht bei jeder Verbindung erneut durchgeführt werden muss. - Alternative Open-Source-Lösung für mehr Datensouveränität.
- Dank der standardmäßig aktivierten Split-Tunnel-Funktion wird nur der Datenverkehr zu universitären Diensten über die verschlüsselte VPN-Verbindung geleitet. Andere Internetverbindungen laufen direkt über den lokalen Internetanschluss, was die Nutzung effizienter macht. Gleichzeitig ermöglicht eduVPN einen sicheren Zugriff auf interne Dienste – unabhängig davon, ob Sie im Homeoffice oder auf Reisen arbeiten.
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Weiterhin gibt es eine Non-Split-Variante zur Auswahl, bei der der gesamte Datenverkehr über das VPN geführt wird. Diese ist z.B. notwendig, wenn Nutzer:innen von außerhalb des Campusnetzes lizenzierte elektronische Medien (Datenbanken, E-Journals und E-Books) über Verlagsseiten abrufen möchten. Nach der Anmeldung kann dann das Profil „Wireguard Non-split“ ausgewählt werden. (Im Gegensatz zu eduVPN ist beim Cisco Secure Client die Non-Split-Verbindung standardmäßig voreingestellt). Mehr dazu s.u.
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Was ist nach der Pilotphase geplant?
In der Testphase ist eduVPN zunächst nur für Beschäftigte für mobile Geräte mit Uni-ID nutzbar. Eine sukzessive Ausweitung des Dienstes für alle Universitätsmitglieder ist geplant, da zahlreiche Hochschulen und akademische Einrichtungen bereits erfolgreich ihr gesamtes VPN auf Basis von eduVPN betreiben. Es werden derzeit beide VPN-Services gleichzeitig angeboten. Cisco VPN kann ebenfalls weiterhin genutzt werden. Wichtig: Es darf nur eine VPN-Verbindung (Cisco VPN oder eduVPN) aktiv sein, eine gleichzeitige Nutzung beider Dienste ist nicht vorgesehen und führt zu Verbindungsgproblemen.
Testen Sie gerne den neuen VPN-Dienst und nutzen Sie ihn ausgiebig. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen an it-service@uni-heidelberg.de
Wann ist eine Non-Split-Verbindung notwendig?
- auf Reisen (in restriktive Länder) kann eine Non-Split-Verbindung sinnvoll sein. Sollte es Probleme mit der Wireguard-Non-Split Verbindung geben, weichen Sie bitte auf das OpenVPN Non-Split-Profil aus.
- Notwendig bei Zugriff auf lizensierte elektronische Medien der Universität Heidelberg, wenn Sie von unterwegs oder aus dem Homeoffice über Verlagsseiten elektronische Medien abrufen möchten. Beim direkten Zugriff auf lizenzierte elektronische Medien (Datenbanken, E-Books, E-Journals) aus dem IP-Netzwerk der Universität Heidelberg erfolgt die Authentifizierung über die IP-Adresse. (Im Gegensatz zu eduVPN ist beim Cisco Secure Client die Non-Split-Verbindung standardmäßig voreingestellt)
Einfach erklärt: Von außerhalb auf lizenzierte E‑Medien der Universität Heidelberg zugreifen (siehe Tabelle)
Tabelle
| Was Sie tun müssen | Warum das wichtig ist | Wie es funktioniert |
|---|
| Was Sie tun müssen | Warum das wichtig ist | Wie es funktioniert |
|---|---|---|
1. VPN‑Verbindung aufbauen – wählen Sie beim Let’s Connect Client für eduVPN das Profil „Wireguard Non-Split“ (kein Split‑Tunnel). | Nur so wird Ihr gesamter Internet‑Verkehr über das Netzwerk der Universität geleitet. | Alle Daten (auch die zu den Verlagsseiten) werden über die Uni‑IP‑Adresse geleitet. |
2. Zu den Verlagsseiten gehen (Suche z.B. über EZB / DBIS oder den Katalog der UB) | Der Zugriff auf die elektronischen Medien erfolgt über die IP-Adresse der Universität, d.h. es wird keine Kennung abgefragt. | Es wird ohne Umwege direkt auf die Verlagsseiten verlinkt. |
3. Elektronische Medien aufrufen (Datenbanken, E‑Books, E‑Journals usw.) | Der Zugriff erfolgt unmittelbar über die IP-Adresse der Universität, da diese bei den Verlagen registriert ist. | Die Verlage können anhand der universitären IP-Adresse erkennen, welche elektronischen Inhalte von der Universität lizenziert werden und erlauben auf diese den Zugriff. |
Mehr dazu entnehmen Sie bitte der verlinkten Informationsseite der Universitätsbibiothek (UB).
Sollten Sie Probleme mit eduVPN haben, melden Sie diese bitte an it-service@uni-heidelberg.de. Sollten Sie Probleme beim Zugriff auf E-Medien haben, melden Sie sich bitte bei der Universitätsbibliothek über die E-Mail-Adresse ejournals@ub.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen und Anleitungen entnehmen Sie bitte dem verlinkten Service-Katalog.