Betriebsordnung 2005

Diese Betriebsordnung für Unix-Cluster und PC-Pool ist gültig ab 01.01.2005.


TEIL A: Grundlagen und allgemeine Regelungen

§ 1 Grundlagen für die Benutzung des URZ

Für die Benutzung der Einrichtungen des Universitätsrechenzentrums (URZ) gelten insbesondere folgende Gesetze und Ordnungen:

  • das Universitätsgesetz Baden-Württemberg
  • das Landesdatenschutzgesetz Baden-Württemberg
  • die Grundordnung der Universität Heidelberg
  • die Vereinbarung über einen Verbund der Datenverarbeitungsanlagen an den Universitäten Heidelberg und Mannheim und dessen Nutzung durch die Hochschulen der Hochschulregion Heidelberg und Mannheim
  • die Verwaltungs- und Benutzungsordnung (VBO) des URZ
  • die Entgeltordnung (EO) des URZ

Die Gesetze und Ordnungen werden ergänzt durch die vorliegende Betriebsordnung, die Regeln und Vorschriften für den täglichen Umgang der Nutzer mit den Einrichtungen des URZ enthält. Die Betriebsordnung enthält Vorschriften und Zahlenwerte, die gelegentlich im Interesse eines ordnungsgemäßen und effektiven Betriebs kurzfristig geändert werden müssen. Deshalb werden solche Abweichungen von der gedruckten Betriebsordnung bis zu ihrer Einarbeitung in die Betriebsordnung durch Aushang bekanntgegeben und im WWW-Angebot des URZ unter Wir über uns auf der Homepage des URZ dokumentiert.

§ 2 Öffnungs-, Betriebs- und Beratungszeiten

Die aktuellen Öffnungs-, Betriebs- und Beratungszeiten werden durch Aushang bekanntgegeben und im WWW auf der Homepage des URZ unter Wir über uns dokumentiert.

2.1 Öffnungszeiten

Das Gebäude des Rechenzentrums Im Neuenheimer Feld 293 und die Benutzerräume (Druckerraum, PC-Räume und Medienzentrum) im Gebäude sind wie folgt geöffnet:

Räumlichkeit Tage Zeiten
Zugang zu dem Gebäude Montag bis Freitag
Samstag
6.30 bis 23.45 Uhr
10.00 bis 19.00 Uhr
Auslass aus dem Gebäude Montag bis Freitag
Samstag
bis 0.15 Uhr
bis 19.00 Uhr
Benutzerräume im Kellergeschoss und Erdgeschoss
(Raum -105, -106, 006, 018)
Montag bis Freitag
Samstag
6.45 bis 24.00 Uhr
10.00 bis 19.00 Uhr
Benutzerräume im 1. und 2. Obergeschoss
(Raum 118 und 214)
Montag bis Freitag 9.00 bis 22.00 Uhr

An Sonn- und Feiertagen ist das URZ geschlossen.

2.2 Betriebszeiten

Die Überwachung der Anlagen des Unix-Clusters, der Windows-Server, des Netzes und die Bedienung der Drucker durch Operateure erfolgt nur in folgenden Zeiten (während der übrigen Zeiten laufen die Anlagen im unbedienten Betrieb):

Tage Zeiten
Montag bis Donnerstag 6.45 bis 22.00 Uhr
Freitag 6.45 bis 20.15 Uhr

Informationen über geplante Betriebsunterbrechungen werden in den aktuellen Ankündigungen im WWW und beim Login bekanntgegeben.

2.3 Beratungszeiten

Das URZ bietet allen Benutzern eine zentrale Beratung für allgemeine Fragen bei Einsatz der Datenverarbeitung, bei Nutzung des Kommunikationsnetzes und für spezielle Probleme bei Nutzung des Rechenzentrums, insbesondere bei Nutzung des Unix-Clusters und des PC-Pools. Anfragen an die Beratung können auch per E-Mail an beratung@urz.uni-heidelberg.de gerichtet werden. Die zentrale Beratung ist geöffnet:

Tage Zeiten
Montag bis Freitag 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr

In Ferienzeiten können eingeschränkte Zeiten gelten; diese werden durch Aushang und in den aktuellen Ankündigungen im Internet und beim Login bekanntgegeben.

§ 3 Zulassung zur Benutzung

Voraussetzung für die Nutzung der Anlagen des Unix-Clusters und des PC-Pools (das sind mehrere Räume mit Rechnern verschiedener Ausstattung) ist die Zuteilung einer Projektnummer bzw. einer studentischen Benutzeridentifikation. Diese kann über zwei verschiedene Wege beantragt werden:

  • Beantragung einer Projektnummer über eine Einrichtung
  • Beantragung einer studentischen Benutzeridentifikation durch den Studierenden selbst (Studierenden der Universität Heidelberg wird eine Identifikation ab dem Wintersemester 1999/2000 automatisch zugeteilt)

Die Nutzung des PC-Pools ist nur mit einer studentischer Benutzeridentifikation oder einer Projektnummer der Aufgabengruppen 1 und 2 (siehe § 11 VBO) möglich.

Eine Projektnummer berechtigt dazu, die Anlagen und Dienste des Rechenzentrums für dienstliche Aufgaben zu benutzen. Eine studentische Benutzeridentifikation berechtigt dazu, die Anlagen und Dienste des Rechenzentrums für studienbezogene Arbeiten zu benutzen.

3.1 Projektnummern

Anträge für Projektnummern sind im URZ oder über unser Internetangebot erhältlich. Die Anträge sind vollständig auszufüllen und vom künftigen Benutzer, dem EDV-Beauftragten und dem Leiter seiner Einrichtung (oder dessen Beauftragten) zu unterschreiben.

Bei Benutzern aus dem Kreis der gemäß VBO nutzungberechtigten Einrichtungen ist die Projektnummer in der Regel zwei Arbeitstage nach Eingang des Antrags verfügbar. Andere Benutzer müssen zuvor einen Vertrag mit der Universität abschließen, der ihnen nach Eingang des Antrages vom URZ zugesandt wird. Es dauert in diesen Fällen bis zu zwei Wochen, ehe die Projektnummer benutzt werden kann.

Alle Projektnummern gelten nur für das laufende Kalenderjahr. Ihre Gültigkeit endet am 31. Dezember, wenn sie nicht rechtzeitig erneut beantragt (verlängert) werden. Das URZ fordert die Benutzer in der Regel dazu im Laufe des Monats November über die EDV-Beauftragten auf.

Wird eine Projektnummer nicht verlängert, so werden Daten, Programme, Datenträger und so weiter, die zu dieser Projektnummer gehören, ein volles Kalenderjahr lang aufbewahrt. Nach Ablauf dieser Frist werden sie ohne vorherige Benachrichtigung des ehemaligen Benutzers oder seiner Einrichtung gelöscht bzw. vernichtet.

Ein Benutzer kann mehrere Projektnummern erhalten, wenn sie sich auf verschiedene Projekte beziehen.

3.2 Studentische Benutzeridentifikationen

Studierende der Universität Heidelberg erhalten seit dem Wintersemester 1999/2000 nach der Immatrikulation automatisch eine Benutzeridentifikation. Ferner können von Studierenden der Universitäten Heidelberg und Mannheim und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie von Studierenden der gemäß VBO nutzungsberechtigten Einrichtungen studentische Benutzeridentifikationen persönlich in der Beratung des URZs beantragt werden. Hierbei ist der Ausweis für Studierende vorzulegen.

Ferner sind folgende Personen zur Beantragung einer studentischen Benutzeridentifikation berechtigt:

Antragsteller/innen Dokument
Künftige Studenten Zulassungsbescheid
Gasthörer Gasthörerschein
Gaststudenten Bescheinigung der Fakultät
Studien- / Rechtsreferendare Amtliches Dokument
Schüler der Schulen für nichtärztliche, medizinische Berufe des Uni-Klinikums
(Aufzählung siehe Personalverzeichnis)
Schülerausweis
(Ausbildungsdauer muss erkennbar sein)
Praktikanten an der Universität Praktikumsvereinbarung
Zivildienstleistende an der Universität Dienstausweis

Die Benutzeridentifikation ist gültig, solange die/der Studierende immatrikuliert ist. Dieses wird zweimal jährlich überprüft. Für andere Berechtigte gilt die Benutzeridentifikation für die Dauer ihrer Ausbildungszeit oder des Kurses.

Ist die studentische Benutzeridentifikation nicht mehr gültig, so werden die Daten, Programme, Datenträger und so weiter, die zu dieser Benutzeridentifikation gehören, ein volles Kalenderjahr lang aufbewahrt. Nach Ablauf dieser Frist werden sie ohne vorherige Benachrichtigung des ehemaligen Benutzers gelöscht bzw. vernichtet.


TEIL B: Nutzung des Unix-Clusters

§ 4 Rechner und Nutzungs- bzw. Zugangsbeschränkungen

Im Unix-Cluster wird eine Vielzahl von Rechnern unter AIX und unter Linux betrieben.

In den beiden folgenden Tabellen ist die Funktion beziehungsweise die Herstellerfirma der für Benutzer direkt zugänglichen Rechner im Cluster zusammen mit dem Namen, der Modellbezeichnung und dem jeweils installierten Hauptspeicher angegeben. Die Namen sind durch Anhängen des Suffixes für die Subdomain urz.uni-heidelberg.de zu den vollen Rechnernamen nach Internet-Konventionen zu ergänzen (hierbei ist nach dem Rechnernamen ein . einzufügen). Zudem ist für jeden Rechner festgelegt:

  • maximaler Speicher: der von einem Prozess maximal belegbare virtuelle Speicher
  • maximale CPU-Zeit: die von einem Prozess – nicht von einer Sitzung – maximal verbrauchbare CPU-Zeit für reguläre Projektnummern bzw. für studentische Benutzeridentifikationen
  • Zugang Studenten: ob der Rechner für studentische Benutzeridentifikationen zugänglich ist

Prozesse, die entweder die maximal verbrauchbare CPU-Zeit oder den maximal belegbaren Hauptspeicher überschreiten, werden abgebrochen.

4.1 AIX-Systeme

Im Unix-Cluster stehen folgende IBM-RS/6000-Rechner unter AIX zur Verfügung:

Rechner-
name
Modell Haupt-
speicher
maximaler Speicher maximale CPU-Zeit Zugang für Studierende
aixcomp4 - aixcomp10 260 4 GByte 4 GByte 72 Stunden nein
aixterm0 - aixterm11 43P-240 512 MByte 64 MByte 60 Minuten / 20 Minuten ja
aixserv0 43P-140 256 MByte 64 MByte 60 Minuten / 20 Minuten ja

4.2 Linux-Systeme

Im Unix-Cluster sind die folgenden Intel-Systeme unter Linux vorhanden:

Rechner-
name
Modell Haupt-
speicher
maximaler Speicher maximale CPU-Zeit Zugang für Studierende
kde01 - kde03 Pentium 4 (2266 MHz) 1 GByte 768 MByte 120 Minuten ja
ita01 Itanium 2 (900 MHz) 2 GByte 1536MByte 300 Minuten ja

4.3 Zugang zum Unix-Cluster

Im URZ ist der Zugang zum Unix-Cluster nur von den Rechnern in den PC-Räumen möglich, nachdem man sich in Windows angemeldet hat.

§ 5 Nutzungsregelungen

5.1 Organisatorische Regelungen

Mit Ausnahme der Compute-Server werden alle Systeme im Unix-Cluster regelmäßig jeden Montag früh um 6.00 Uhr neu gestartet.

Alle Cron-Jobs, die den ordnungsgemäßen Betrieb der Systeme gefährden, können entfernt werden.

Auf den Linux-Systemen werden alle Prozesse, welche länger als 12 Stunden inaktiv sind, automatisch beendet.

5.2 Prioritätensteuerung auf den AIX-Rechnern

Die Computeserver aixcomp4 - aixcomp10 sind nur über das Batchsystem LSF zugänglich, das auch die Prioritäten regelt.

Auf allen anderen AIX-Systemen im Cluster werden den aktiven Prozessen in regelmäßigen Abständen vom Unix-Betriebssystem Prioritäten zugeordnet, die die Nutzung der CPU durch die Prozesse regeln. Die Priorität eines Prozesses wird dabei durch den Anteil der CPU-Zeit bestimmt, den der Prozess im letzten Zeitintervall in Anspruch genommen hat. Der Prioritätsabzug für den Verbrauch an CPU-Zeit (Summe über alle Prozesse eines Nutzers auf dem jeweiligen Rechner) ist abhängig von den jeweiligen Servern und in den folgenden Tabellen mit Eckwerten angegeben (Zwischenwerte sind geeignet interpoliert).

CPU-Zeit-Verbrauch Abzug
mehr als 10 Minuten 1
mehr als 30 Minuten 7
60 Minuten 13

Ferner erhalten die aktiven Prozesse zusätzlich Prioritätsabzüge, die von der Belegung des virtuellen Speichers des jeweiligen Prozesses abhängen. Der Prioritätsabzug für die Belegung des virtuellen Speichers ist abhängig vom Hauptspeicher des jeweiligen Rechners.

Speicheranforderung Abzug
mehr als 1/8 des maximal belegbaren Speichers 1
mehr als 1/4 des maximal belegbaren Speichers 2
mehr als 1/2 des maximal belegbaren Speichers 3

§ 6 Magnetplatten

Auf allen Rechnern im Unix-Cluster wird neben den lokalen, nur dem jeweiligen Rechner zugeordneten Unix-Dateisystem(en) ein einheitliches alle Rechner umspannendes Dateisystem eingesetzt. Dieses sogenannte Andrew-File-System (AFS) ermöglicht es den Benutzern, auf jedem Rechner im Cluster den gleichen benutzereigenen Dateibaum vorzufinden.

6.1 Temporäre Dateien

Dateien, die nur vorübergehend benötigt werden, können auf jedem Rechner im Cluster in bestimmten lokalen Dateisystemen angelegt werden. Hierfür steht auf jedem Rechner ein Unix-Dateisystem mit dem Namen /tmp zur Verfügung. Auf den Compute-Servern aixcomp4 - aixcomp10 existiert ein weiteres Dateisystem mit dem Namen /tmpa für solche Dateien. Die Dateien in diesen Dateisystemen werden in der Regel nach fünf Tagen, auf den Dialogservern unter Umständen bereits früher gelöscht.

Ist auf einem Dialogserver das Dateisystem für temporäre Dateien zu mehr als 95 % gefüllt, so werden Dateien nach ihrem Alter so lange gelöscht, bis 25 % freier Platz vorhanden ist.

Man beachte, dass diese lokalen Dateisysteme kein Teil von AFS sind. Die in ihnen angelegten Dateien sind daher nur auf dem jeweiligen Rechner zugänglich.

6.2 Permanente Dateien

Dateien, die auf Dauer bestehen sollen, können nur im AFS auf den dafür vorgesehenen Platten in sogenannten Benutzervolumes angelegt werden. Jeder Benutzer ist Eigentümer eines Benutzer-Volumes, in dem er Dateien auf Dauer anlegen kann. Daneben besteht die Möglichkeit, auch Einrichtungen auf Antrag Benutzer-Volumes einzurichten.

Jeder Benutzer erhält mit der Zuteilung einer Projektnummer bzw. studentischen Benutzeridentifikation ein Home-Verzeichnis, das auf sein Benutzer-Volume verweist. Für dieses Verzeichnis werden beim Einrichten durch das Rechenzentrum für gewisse Benutzer- bzw. Gruppen-Nummer (UID / GID) die folgenden Zugriffsrechte (Rechte) gemäß AFS-Definitionen eingetragen:

UID / GID Rechte
Benutzer selbst ALL
system:administrators LOOKUP, READ
system:anyuser LOOKUP

Zudem werden im Home-Verzeichnis gewisse Unterverzeichnisse eingetragen, in denen gegenüber den obigen Kombinationen folgender Eintrag geändert ist:

Unterverzeichnis UID / GID Rechte
Mail system:anyuser NONE
.allread system:anyuser LOOKUP, READ

Die AFS-Zugriffsmerkmale können vom Benutzer jederzeit verändert werden. Man beachte, dass die Zugriffsrechte im AFS-Dateisystem sich von den in gewöhnlichen Unix-Dateisystemen verwendeten Zugriffsberechtigungen unterscheiden. Sie werden zum Beispiel auf Verzeichnisebene vergeben und gelten dann für alle Dateien im jeweiligen Verzeichnis. Beim Anlegen von Unterverzeichnissen werden die gerade gültigen Merkmale auf die neuen Unterverzeichnisse vererbt.

Der Speicherplatz für alle permanenten Dateien eines Benutzers, d. h. die Größe seines Benutzer-Volumes, ist wie folgt begrenzt:

Benutzerart Kontingent
Projektnummer bzw. stud. Benutzeridentifikation 100 MByte

Für Projektnummern kann das Kontingent auf begründeten schriftlichen Antrag hin erweitert werden. Für studentische Benutzeridentifikationen kann das Kontingent nicht erweitert werden.

6.3 Datensicherung

Alle permanenten, im AFS gespeicherten Benutzerdateien, die seit der letzten Sicherung verändert wurden, werden an den üblichen Arbeitstagen täglich durch das Datensicherungsprogramm TSM gesichert. Die mit diesem inkrementellen Verfahren gesicherten Daten können vom Benutzer selbst jederzeit mit den gängigen TSM-Kommandos zurückgeholt werden.

Voraussetzung für die Sicherung ist allerdings, dass für die zu sichernde Datei (bzw. das Verzeichnis, zu dem sie gehört) folgende Rechte eingetragen sind:

UID / GID Rechte
system:administrators LOOKUP, READ

Dieses Merkmal wird standardmäßig dem Home-Verzeichnis jedes Benutzers zugeordnet und – sofern vom Benutzer nicht verändert – auch jedem neu angelegten Verzeichnis vererbt. Das Zugriffsrecht kann allerdings vom Benutzer selbst per Kommando entzogen werden. In diesem Fall werden die entsprechenden Verzeichnisse nicht gesichert, da das Rechenzentrum davon ausgeht, dass die Sicherung dieser Daten vom Benutzer nicht gewünscht wird.

Ferner wird jedes Benutzervolume, d. h. alle Dateien eines Benutzers, zweimal pro Monat insgesamt als Volume gesichert. Im Gegensatz zu der inkrementellen Sicherung können die gesicherten Benutzer-Volumes nicht vom Benutzer selbst, sondern nur durch Mitarbeiter des Rechenzentrums zurückgeholt werden.

§ 7 Elektronische Post / Persönliche Homepages

7.1 Elektronische Post

Die maximale Größe für eine E-Mail ist 10 MByte. Für abgelaufene Projektnummern bzw. studentische Benutzeridentifikationen wird die Post nur noch 60 Tage lang entgegengenommen, es sei denn, es wurde eine Weiterleitung der Post eingerichtet. Die Weiterleitung erfolgt bis zur Löschung der studentischen Benutzeridentifikation bzw. der Projektnummer (siehe § 3).

Jeder Benutzer bekommt auf dem Mailserver ein separates, von dem Speicherplatz im Unix- bzw. PC-Pool unabhängiges Kontingent an Plattenplatz für die Verwaltung seiner E-Mail. Dieser Speicherplatz dient allerdings nicht nur zur Verwaltung der persönlichen E-Mail-Ordner, sondern beinhaltet auch die sogenannte INBOX, den Ordner der eingehenden Post.

Die Größe des zugewiesenen Kontingents für E-Mail beträgt:

Benutzerart Kontingent
Projektnummer bzw. stud. Benutzeridentifikation 100 MByte

Inhaber einer Projektnummer haben die Möglichkeit, ihr Kontingent über einen formlosen, begründeten Antrag zu erhöhen.

Bei Überschreitung des zugewiesenen Kontingents gilt folgende Regelung:

Ist das Kontingent zu 90% verbraucht, so wird der Benutzer beim Öffnen seiner Mailbox gewarnt. Beim Überschreiten des Kontingents wird der Benutzer einmalig per E-Mail über die hier stehenden Nutzungsbedingungen benachrichtigt und eingehende Post weiterhin akzeptiert und abgespeichert. Das Anlegen neuer persönlicher E-Mail-Ordner oder das Abspeichern von E-Mails in existierende persönliche E-Mail-Ordner auf dem Mailserver ist aber nicht mehr möglich.

Wird innerhalb von 2 Wochen die Kontingentsüberschreitung durch Löschen von Nachrichten nicht geändert, dann werden E-Mails älter als 90 Tage (älteste zuerst) aus der INBOX auf Magnetband ausgelagert. Dort stehen sie bis zum Löschen der Benutzerdaten zur Verfügung und können restauriert werden, sofern zu diesem Zeitpunkt wieder genügend freies Kontingent verfügbar ist.

7.2 Persönliche Homepages

Eine persönliche Homepage kann in einem speziellen Verzeichnis eines Benutzers (im Unterverzeichnis WWW im Unix-Home-Verzeichnis) gespeichert werden. Eine Homepage ist unter http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~UID/ allgemein zugänglich, wenn für dieses Verzeichnis folgende AFS-Rechte eingetragen sind:

Unterverzeichnis UID / GID Rechte
WWW system:anyuser READ

Für abgelaufene Projektnummern bzw. studentische Benutzeridentifikationen sind persönliche Homepages noch 60 Tage lang mit einer vorgeschalteten Warnung über den Ablauf der Projektnummer bzw. studentischen Benutzeridentifikation zugänglich. Nach Ablauf dieser Frist werden die Homepages nicht mehr angezeigt, es sei denn es wurde eine Weiterleitung eingerichtet. Letztere erfolgt bis zur Löschung aller Benutzerdaten (siehe § 3).


TEIL C: Nutzung des PC-Pools

§ 8 Arbeitsplatzrechner

Der PC-Pool besteht aus mehreren Räumen mit Arbeitsplatzrechnern unterschiedlicher Ausstattung.

Während der Öffnungszeiten der PC-Räume stehen die dort aufgestellten Arbeitsplatzrechner allen Studierenden mit einer studentischen Benutzeridentifikation und allen Benutzer mit einer Projektnummer der Aufgabengruppen 1 und 2 zur Verfügung. Teilnehmer an Übungen zu Lehrveranstaltungen haben während der für diese Übungen reservierten Zeiten Vorrang bei der Nutzung der Arbeitsplätze im PC-Pool. Die reservierten Zeiten werden durch Aushang am Eingang des PC-Raums bekanntgegeben.

§ 9 Magnetplatten

9.1 Temporäre Dateien

Auf den lokalen Festplatten der einzelnen Arbeitsplatzrechner im Pool dürfen nur temporäre Benutzerdateien abgelegt werden; nach Beendigung der Arbeit sind solche Dateien zu löschen. Bei mangelndem freien Speicherplatz auf den lokalen Festplatten werden dort verbliebene Benutzerdateien gelöscht.

9.2 Permanente Dateien

Jeder Benutzer erhält mit der Zuteilung einer Projektnummer bzw. studentischen Benutzeridentifikation ein Home-Verzeichnis auf den Fileservern der Windows-2000-Domäne des Pools. Für das Home-Verzeichnis eines Benutzers haben der Benutzer selbst und Systemadministratoren alle Zugriffsrechte.

Auf das Home-Verzeichnis kann von jedem Arbeitsplatzrechner im Pool nach dem Anmelden an der Domäne zugegriffen werden. Der von einem Benutzer belegbare Plattenplatz ist begrenzt. Das Plattenplatzkontingent beträgt:

Benutzerart Kontingent
Projektnummer bzw. studentische Benutzeridentifikation 200 MByte

Für Projektnummern kann das Plattenplatzkontingent auf begründeten formlosen Antrag hin erweitert werden. Für studentische Benutzeridentifikationen kann das Kontingent nicht erweitert werden.

9.3 Datensicherung

Alle permanenten Benutzerdateien auf den File-Servern des Pools, die seit der letzten Sicherung verändert wurden, werden an den üblichen Arbeitstagen täglich gesichert. Bei Bedarf können die gesicherten Dateien vom Systemadministrator zurückgeholt werden. Zudem werden regelmässig sogenannte Snapshots gemacht, von denen jeder Nutzer frühere Dateiversionen zurückholen kann.

§ 10 Andere Datenträger und Anschlüsse

Im PC-Raum im Kellergeschoss (Raum -105) können folgende Medien verarbeitet bzw. Anschlüsse genutzt werden:

Medien- / Anschlusstyp Verarbeitungsart
3,5-Zoll-Disketten lesen / schreiben
ZIP-Disketten lesen / schreiben
CD-ROM (nur an 8 Rechnern) lesen
USB-Anschluss lesen / schreiben

In den PC-Räumen im Erdgeschoss (Raum 006 und Raum 018) können folgende Medien verarbeitet und Anschlüsse genutzt werden:

Medien- / Anschlusstyp Verarbeitungsart
3,5-Zoll-Disketten lesen / schreiben
CD-ROM lesen / schreiben (52fach)
DVD lesen
USB-Anschluss lesen / schreiben

§ 11 Elektronische Post / Persönliche Homepages

Elektronische Post wird auch für Nutzer des PC-Pools über die Mailverzeichnisse im Unix-Cluster abgewickelt. Persönliche Homepages sind nur in Benutzerdateien im Unix-Cluster erzeugbar. Daher gelten hierfür die Regelungen des § 7.


Teil D: Nutzung des Medienzentrums des Rechenzentrums

§ 12 Arbeitsplatzrechner

Im Medienzentrum sind Apple-Macintosh-G5-Rechner mit jeweils einem GByte Hauptspeicher und je einer 160-GByte-Platte installiert.

Innerhalb der Öffnungszeiten des Medienzentrums stehen die dort aufgestellten Arbeitsplatzrechner allen Studierenden mit einer studentischen Benutzeridentifikation und allen Benutzer mit einer Projektnummer der Aufgabengruppen 1 und 2 zur Verfügung. Im Medienzentrum haben Arbeiten an den speziellen Videogeräten Vorrang vor Arbeiten, die auch im PC-Pool gemacht werden können. Teilnehmer an Übungen zu Lehrveranstaltungen haben innerhalb der für diese Übungen reservierten Zeiten Vorrang bei der Nutzung der Arbeitsplätze im Medienzentrum. Die reservierten Zeiten werden durch Aushang am Eingang des Medienzentrums bekanntgegeben.

§ 13 Magnetplatten

13.1 Temporäre Dateien

Auf den lokalen Festplatten der einzelnen Arbeitsplatzrechner im Medienzentrum dürfen nur temporäre Benutzerdateien abgelegt werden; nach Beendigung der Arbeit sind solche Dateien zu löschen. Bei mangelndem freien Speicherplatz auf den lokalen Festplatten werden dort verbliebene Benutzerdateien gelöscht.

13.2 Permanente Dateien

Jeder Benutzer hat Zugriff auf sein Home-Verzeichnis in der Windows-2000 Domäne (siehe § 9.2). Auf schriftlichen Antrag kann man zusätzlichen Plattenplatz auf dem zentralen Macintosh-Fileserver bekommen. Ferner ist es möglich, eigene Geräte zur Datenspeicherung anzuschließen.

§ 14 Andere Datenträger und Anschlüsse

Medientyp Verarbeitungsart
Multiformat DVD / CD-Brenner lesen / schreiben
SVHS-Video-Recorder lesen / schreiben
DV-Analog-Digital-Konverter lesen / schreiben
DIN-A4-Scanner (auch für Video und Kleinbildfilm) lesen
USB-Anschluss lesen / schreiben
FireWire-Anschluss lesen / schreiben

Teil E: Ein-/Ausgabegeräte

§ 15 Ausgabe

15.1 Allgemeine Regelungen

Für die Nutzung im Unix-Cluster und im PC-Pool stehen die vom Operating bedienten Ausgabegeräte im Druckerraum sowie in den PC-Räumen HP-Laserjets 4100 bzw. 4200 für kleinere Ausgaben auf DIN-A4-Einzelblatt weiß zur Verfügung.

Die Nutzung der Drucker ist nur für dienstliche bzw. studienbezogene Zwecke gestattet – unabhängig davon, ob die Ausgabe kostenpflichtig ist oder nicht.

Die Ausgabe ist durch eine Freigrenze pro Quartal (bei Projektnummern) bzw. Semesterhalbjahr (bei studentischen Benutzeridentifikationen) kontingentiert (zur Festlegung von Freigrenzen und Kostenberechnung, siehe Entgeltordnung). Im Rahmen des Freikontingents können im jeweiligen Quartal bzw. Semesterhalbjahr Verbrauchsmaterialien für alle Ausgabegeräte kostenlos verbraucht werden. Auch im Rahmen des Freikontingents sind bei Projektnummern nur dienstliche und bei studentischen Benutzeridentifikationen nur studienbezogene Ausgaben erlaubt. Nicht in Anspruch genommenen AEV des Freikontingents verfallen am Ende des Quartals bzw. Semesterhalbjahres.

Bei Ausgabe, die erst nach Überschreitung von Freigrenzen kostenpflichtig wird, ist mit der Freigrenze auch abgegolten, wenn technisch nicht ganz einwandfreie Ausgabe erzeugt wird. Jede kostenpflichtige, technisch einwandfrei erstellte Ausgabe ist zu bezahlen, unabhängig davon, ob die betreffende Ausgabe aus der Sicht des Benutzers brauchbar ist oder nicht. Reklamationen sind nur innerhalb von 14 Tagen möglich.

Für Projektnummern werden nach Überschreiten der Freigrenze die Kosten für Verbrauchsmaterial der Einrichtung in Rechnung gestellt, über die die Projektnummer beantragt wurde.

Für studentische Benutzeridentifikationen werden alle über das Freikontingent hinaus in Anspruch genommenen Verbrauchsmaterialien für Ausgabegeräte im laufenden Semesterhalbjahr als Geld von einem Benutzerkonto abgebucht.

Bei studentischen Benutzeridentifikationen wird intern beim Rechenzentrum für jede Identifikation ein Benutzerkonto eingerichtet, unter dem ein AEV-Konto zur Kontrolle des Freikontingents und ein Geldkonto zur Abrechnung der Kosten nach Ausschöpfung des Freikontingents geführt werden. Jedem AEV-Konto wird jeweils am Beginn eines Semesterhalbjahres das Freikontingent für studentische Benutzeridentifikationen zugewiesen. Auf sein Geldkonto kann jeder Studierende im Rechenzentrum mit Bargeld oder mit der Karte des Studentenwerks Einzahlungen leisten.

Bei der Ausgabe für studentische Benutzeridentifikationen werden vom Benutzerkonto abgebucht:

sofern das Freikontingent nicht aufgebraucht ist: die anfallenden AEV vom AEV-Konto
nachdem das Freikontingent aufgebraucht ist: die anfallenden Kosten vom Geldkonto

Technisch bedingt erfolgt die Abbuchung erst nach erfolgter Ausgabe und je nach Ausgabegerät mit einer gewissen Zeitverzögerung. Somit kann nicht sichergestellt werden, dass trotz eines unzureichenden Guthabens auf dem Geldkonto sofort nach Überschreitung des Freikontingents keine weitere Ausgabe für die Benutzeridentifikation mehr erfolgt. Die dann gedruckte oder geplottete Ausgabe wird vom Geldkonto abgebucht, das daher auch ins Minus geraten kann. Ist das Freikontingent aufgebraucht und der Stand des Geldkontos Null oder im Minus oder auch nicht mehr ausreichend für den aktuellen Druckauftrag, so wird so lange nichts mehr gedruckt oder geplottet, bis wieder ein Guthaben auf dem Geldkonto verfügbar ist.

Ist nach einem Semesterhalbjahreswechsel das Geldkonto mit weniger als 50 Cent (100 AEV) im Minus, so werden die überzogenen AEV vom (neu zugewiesenen) Freikontingent abgezogen. Dann kann gedruckt werden, solange das Restkontingent ausreicht. Die durch die Überziehung des Freikontingents angefallenen Kosten verfallen nicht, auch wenn im nächsten Semesterhalbjahr weniger als das Freikontingent verbraucht wird.

Bei Überziehung von mehr als 50 Cent (100 AEV) muss ein negativer Stand des Geldkontos ausgeglichen werden, ehe gedruckt oder geplottet werden kann. Ist das Benutzerkonto mit mehr als 10 überzogen, wird die Zugangsberechtigung nach Ablauf von 14 Tagen bis zum Ausgleich des Kontos gesperrt .

15.2 Ausgabegeräte

Neben den für die Selbstbedienung der Nutzer verfügbaren Druckern in den PC-Räumen stehen folgende, von den Operateuren betriebene zentrale Drucker zur Verfügung:

Kürzel Modell Typ Auflösung Farben
IBM IP62 IBM Infoprint 62 Laser 300 dpi schwarz
DT65 Xerox DT 65 Laser 400 dpi schwarz
IBM IP40 IBM Infoprint 40 Laser 1200 dpi schwarz
DC12 Xerox DC12 Laser 600 dpi 16 Millionen Farben
HP 2500CP HP Designjet 2500CP Tintenstrahl 600 dpi 16 Millionen Farben

15.3 Druckauswahl im Unix-Cluster

Im Unix-Cluster können nur die zentralen Drucker benutzt werden. Durch die Angabe der Warteschlange (Queue), in die die Druckausgabe eingestellt wird, werden folgende Eigenschaften für die Druckausgabe festgelegt:

  • Ausgabegerät, für das die Ausgabe bestimmt ist
  • Format, in dem die Ausgabe erzeugt wurde
  • Art, d. h. einseitiger oder beidseitiger Druck
  • Material, auf dem die Ausgabe erzeugt wird
  • Größe, in der die Ausgabe erzeugt wird
IBM IP62-Endlosdrucker
Warteschlange Format Ausgabeart Material Größe Farbe
f68um ASCII, formatiert einseitig Endlospapier Umweltschutz DIN A4 nein
f68uml ASCII, unformatiert einseitig Endlospapier Umweltschutz DIN A4 nein
f68umps PostScript einseitig Endlospapier Umweltschutz DIN A4 nein
Xerox-DT65-Einzelblattdrucker
Warteschlange Format Ausgabeart Material Größe Farbe
psum, ps PostScript einseitig Einzelblatt Umweltschutz DIN A4 nein
psumdup PostScript beidseitig Einzelblatt Umweltschutz DIN A4 nein
pclum, pcl HP-PCL einseitig Einzelblatt Umweltschutz DIN A4 nein
pclumdup HP-PCL beidseitig Einzelblatt Umweltschutz DIN A4 nein
IBM-IP40-Einzelblattdrucker
Warteschlange Format Ausgabeart Material Größe Farbe
qps PostScript einseitig Einzelblatt weiß DIN A4 nein
qpsdup PostScript beidseitig Einzelblatt weiß DIN A4 nein
qpcl HP-PCL einseitig Einzelblatt weiß DIN A4 nein
qcldup HP-PCL beidseitig Einzelblatt weiß DIN A4 nein
Xerox-DC12-Laserdrucker
Warteschlange Format Ausgabeart Material Größe Farbe
pscol PostScript einseitig Einzelblatt weiß DIN A4 ja
pscolf PostScript einseitig Folie farbig DIN A4 ja
HP Designjet 2500CP
Warteschlange Format Ausgabeart Material Größe Farbe
hp75 HP-RTL, PostScript einseitig Endlospapier weiß bis DIN A0 ja

15.4 Druckauswahl im PC-Pool

Im PC-Pool können sowohl die zentralen Drucker als auch die Drucker für die Selbstbedienung in den PC-Räumen benutzt werden. Unter Windows XP wird durch den Druckertreiber nicht nur das

  • Format, in dem die Ausgabe von der Anwendung erzeugt wird,

festgelegt, sondern auch implizit das

  • Ausgabegerät, für das die Ausgabe bestimmt ist, und das
  • Material, auf dem die Ausgabe erzeugt werden soll.

Durch Optionen in den Druckerauswahlmenüs sind alle anderen darüber hinaus notwendigen Angaben festzulegen, wie z. B.

  • Art, d. h. einseitiger oder beidseitiger Druck, und
  • Größe, in der die Ausgabe erzeugt wird.

Auch die Warteschlange, in welche die Ausgabe eingestellt wird, wird in der Regel schon durch den Druckertreiber definiert. Nur die beiden unterschiedliche Materialien, die beim Xerox-Farbdrucker möglich sind, benötigen hier die explizite Angabe einer der beiden für diesen Drucker definierten Warteschlangen.

Von den Operateuren betriebene, zentrale Drucker
Drucker Modell Material Größe Farbe
Endlosspapier IBM IP62 Endlospapier Umweltschutz DIN A4 nein
Einzelblatt (Umwelt) Xerox DT65 Einzelblatt Umweltschutz (80 g) DIN A4 nein
Einzelblatt (weiß) IBM IP40 Einzelblatt weiß (80 g) DIN A4 nein
Farbdrucker Xerox DC12 Einzelblatt weiß (100 g) DIN A4
DIN A3
ja
Farbfolie Xerox DC12 Folie DIN A4 ja
Plotter A0 HP 2500CP Endlospapier weiß (95 g) bis DIN A0 ja
Drucker zur Selbstbedienung in den PC-Räumen

In allen PC-Räumen befindet sich jeweils ein Drucker vom Typ HP 4100 bzw. HP 4200.

Drucker Modell Material Größe Farbe
weiß Raum 006 HP 4100 Einzelblatt weiß DIN A4 nein
weiß Raum 018 HP 4200 Einzelblatt weiß DIN A4 nein
weiß Raum 118 HP 4200 Einzelblatt weiß DIN A4 nein
weiß Raum -105 HP 4200 Einzelblatt weiß DIN A4 nein

15.5 Betrieb der Drucker in den PC-Räumen

Die Drucker in diesen Räumen stehen während der gesamten Öffnungszeiten der Räume für die Selbstbedienung durch die Nutzer zur Verfügung. Die Beseitigung von Störungen und das Nachlegen von Papier erfolgt allerdings nur während des bedienten Betriebs. Auf den Druckern dürfen nur Ausgaben bis maximal 20 Seiten gedruckt werden, auch können die Drucker nur von Systemen in den PC-Räumen aus benutzt werden. Alle Druckaufträge, die bis zur Schließung der Räume nicht ausgedruckt wurden, werden gelöscht. Alle Druckausgaben, die bis zur Schließung der Räume nicht abgeholt wurden, werden vernichtet.

15.6 Aushändigung und Lagerung der Ausgabe im Druckerraum

Die Drucker- und Plotterausgabe ist im Druckerraum erhältlich. Sie wird dort in die dafür vorgesehenen Ausgabefächer einsortiert. Die Zeit für die Erstellung der Ausgabe hängt vom Umfang der Ausgabe und von der Anzahl der Druckaufträge in der jeweiligen Warteschlange ab.

Zur Trennung der Ausgabe dienen Vorspann und Nachspann, auf bzw. in denen Benutzeridentifikation, Datum der Ausgabe, benutzter Drucker etc. vermerkt sind. Nur die vom Benutzer erstellten Seiten werden berechnet.

Aus Platzgründen kann die Ausgabe (Druckerliste, Zeichnungen etc.) in den Regalen im Druckerraum nur begrenzte Zeit aufbewahrt werden. Nach Ablauf folgender Aufbewahrungszeiten wird die Ausgabe vernichtet:

Ausgabeart Zeitraum
Druckerlisten drei Arbeitstage *)
Plotzeichnungen ein Monat

*) als Arbeitstage zählen die Werktage von Montag bis Freitag.

§ 16 Eingabegeräte

Es stehen folgende DIN-A4-Scanner (auch für Dias und Kleinbildfilm) im Druckerraum kostenfrei zur Verfügung:

Scannertyp Anschluss an Auflösung Farbe Größe Ergebnisdatei
Epson Perfection 1260 zwei Windows-Systeme 600 dpi farbig DIN A4 Text / Grafik

Um die Scanner zu benutzen, ist eine Projektnummer oder eine studentische Benutzeridentifikation erforderlich, mit der man sich anmelden muss.

Dann kann man seine Daten entweder in seinem Home-Verzeichnis (siehe § 9.2) des PC-Pools oder auf folgenden Geräten abspeichern bzw. auf eigenen Geräten an folgenden Anschlüssen:

Medientyp Verarbeitungsart
3,5-Zoll-Disketten lesen / schreiben
CD-Brenner / DVD-Lesegerät lesen / schreiben
USB-Anschluss lesen / schreiben
7-in-1-Kartenleser lesen / schreiben

Weitere Scanner befinden sich im Medienzentrum des URZ im 2. Obergeschoss (Raum 214).


Teil F: Allgemeine Regelungen

§ 16 Benutzung von Lizenzprogrammen

Das URZ setzt sowohl auf dem Unix-Cluster als auch im PC-Pool überwiegend Software ein, die von verschiedenen Firmen und Institutionen gemietet oder gekauft worden ist. Für die Benutzung dieser Programme sind aufgrund der Lizenzverträge verschiedene Bestimmungen zu beachten, insbesondere ist generell das Kopieren der Programme und ihre Benutzung auf anderen EDV-Anlagen oder Personal Computern unzulässig. Auch Software, die vom URZ im Rahmen von sogenannten Campus-Lizenzen an Einrichtungen der Universität Heidelberg verteilt werden kann, ist nur auf Antrag und nach den vom URZ festgelegten Verfahren erhältlich. Um dem Benutzer die Einhaltung der von Fall zu Fall verschiedenen Bestimmungen zu ermöglichen, kann in die Lizenzverträge im Sekretariat Einsicht genommen werden.

§ 17 Datenschutz

Das Verarbeiten von personenbezogenen Daten im Unix-Cluster und PC-Pool ist grundsätzlich nicht zulässig.

Ausgenommen ist das Drucken von personenbezogener Ausgabe auf den Druckern des URZ. Dies ist nur nach vorhergehender Absprache mit der für den Betrieb zuständigen Abteilung des URZ möglich. Hierbei sind alle organisatorischen und technischen Vorkehrungen, die

  • vom Nutzer und / oder
  • vom Rechenzentrum

für die Abwicklung getroffen werden müssen, verbindlich festzulegen.

Verantwortlich: Michael Hebgen
Direktor des Rechenzentrums
Letzte Änderung: 31.01.2011
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