Minimales über Netzwerkparameter im HD-Net
Dieser Text richtet sich vor allem an die EDV- oder Netzbeauftragten eines Institutes, die eine schnelle Übersicht der benötigten Parameter haben wollen, und die eigene Liste ist grade nicht zur Hand.
Ein Endnutzer, der seinen Rechner selbst konfigurieren möchte oder muss,
sollte vorher unbedingt mit seinem zuständigen EDV- bzw. Netzbeauftragten
gesprochen haben. Diese sind für alle Endnutzerfragen im Institut
zusändig.
(Siehe hierzu auch Aufgaben des
Netzbeauftragten, Aufgaben
des EDV-Beauftragten, Dezentrales EDV-Konzept der
Universität. )
Werte, wie sie für ein Subnetz/Institutsnetz an der Uni Heidelberg typisch sind:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Instituts-Subnetznummer |
entweder 129.206.xxx.0 oder 147.142.xxx.0
(xxx=Instituts-spezifisch) Bereits vergebene Subnetznummern findet man in der Subnetz-/Domainliste (kennwortgeschützt). Eine neue Subnetznummer wird nur für ein Institut vergeben und nur bei geographischer Notwendigkeit. Hierzu sollte sich der EDV- Beauftragte an das URZ wenden. |
| Instituts-Domainname |
dom.uni-heidelberg.de
(dom=Institutsdomänenbezeichnung) Eigentlich müssten sämtliche Institute an der Universität Heidelberg in der obigen Subnetz-/Domainliste vertreten sein. Falls nicht, bitte im URZ melden, siehe oben. |
| Subnetz-Maske |
255.255.255.0 Seltener benötigt sind die Broadcast-Maske: 129.206.xxx.255 (xxx=Institutsnetz) bzw. 147.142.xxx.255 und Broadcast-Option: "alle 1" (nicht: alle 0) |
| Default-Gateway | Die Default-Gateway-Adresse wird durch die IP-Adresse des Routers festgelegt und ist vom Netzbeauftragten beim Betreiber des Routers (also am URZ) zu erfragen. In der Regel benutzen wir die Hostadresse "1", also 129.206.xxx.1 / 147.142.xxx.1 |
| Nameserver ( DNS) |
129.206.100.126 und 129.206.210.127. Die Adresse 129.206.100.127 ist veraltet und sollte bis Ende 2005 nicht mehr verwendet werden. |
| DNS-Suchreihenfolge | dom.uni-heidelberg.de, urz.uni-heidelberg.de, uni-heidelberg.de |
| Verwendbare IP-Nummern/-Adressen |
Die Nummern 0 und 255 sind nicht erlaubt, weil die
Broadcast-Funktion mit diesen Nummern arbeitet/e. Die Nummern 1 bis 15 sind für aktive managebare Netz-Komponenten des URZ reserviert. Die Nummern 240-254 sind aufgrund des Sicherheitskonzeptes für Server vorgesehen. Es steht also der Nummernbereich 16 bis 239 für normale Rechner zur Verfügung; die Vergabe erfolgt durch den Netzbeauftragten |
| Eintrag/Anmeldung eines neuen Rechners im Nameserver |
Der Name und die IP-Nummer/-Adresse wird ausschließlich vom
EDV- oder Netzbeauftragten des
Institutes vergeben. Meldung und Nameserver-Eintrag nehmen
Roswitha
Plate und Matthias
Melcher entgegen und vor, am liebsten in der Form <IP-Adresse> <kompletter Rechnername> (Die Felder Hard- bzw. Software-Info werden ignoriert.) Diese Meldung sollte im Idealfall vor der Installation des Rechners erfolgen, weil der Rechner dann gleich unter seinem Namen in den Netzüberwachungsdatenbanken auftaucht. Solange der Rechner nicht im DNS angemeldet ist, ist er nicht unter seinem Namen ansprechbar, und manche Datenbankzugriffe (medline, UB) oder ftp-Server-Zugriffe können solange trotz sonst korrekter Konfiguration fehlschlagen. |
| Instituts-Server |
Im Allgemeinen empfehlen wir, weitestmöglich die Dienste des Rechenzentrums zu nutzen, um
den Aufwand für Verwaltung und Wartung solcher Dienste im Institut
gering zu halten. Für Server im Institutsnetz, die auch von ausserhalb des eigenen Subnetzes ereichbar sein sollen, sind die Host-Adressen größergleich 240 vorgesehen. Bitte beachten Sie auch die gesonderten Hinweise für Windows-Server, Mail-Server, WWW-Server, DNS-Server, Sicherheit von Serverdiensten. |
| WINS-Server | dc2.ad.uni-heidelberg.de (129.206.15.208), dc3.ad.uni-heidelberg.de (129.206.15.144) |
| Protokolle |
IP (Internet-Protokoll, TCP/IP); LAN-Protokolle wie IPX, AFP, Netbios sind mittlerweile in/im Rahmen des IP-Protokoll-Stacks verfügbar. |
| Speed/Duplex-Modus | Beim Anschluss an einen modernen Switch mit Kupfer/TP-Kabel funktioniert in der Regel die AUTO-Einstellung. Bitte beim Anschluss an Hubs explizit Halbduplex einstellen. Bei Anschluss an LWL-Medienkonverter sollten speed (10/100) und duplex (full/half) auf beiden Seiten fest eingestellt werden, hier kommte es immer wieder zu Schwierigkeiten. (Bezüglich Problemen mit beidseitiger Auto-Negotiation siehe z.B. c't 4/99, S.234f..) |
| IP-forwarding / Internet Connection Sharing (Routing) | aus (bei Windows: nicht angehakt!!!) |
|
Rechneridentifikation (bei Windows) |
NetBios-Rechnername: möglichst wie DNS-Rechnername NetBios-Arbeitsgruppe: möglichst gleich Domainname |
| WLAN-Kanal | Bitte die Verwendung von WLAN im Institut unbedingt mit dem URZ absprechen. |
Bei Rückfragen wendet man sich am besten per Email an uns.
Ergänzende Details und Konfigurationsbeispiele für einige Anwendungen kann man auch im "Modemscript", d. h. dem Text Modem-/ISDN-Zugang finden.