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Spamschutz

Als Spam- oder Junk-Mail bezeichnet man üblicherweise in Massen versendete unerwünschte Werbe-E-Mails. Es gibt eine Reihe von Gesetzen und Gesetzesentwürfen, die diese Art von E-Mails verbieten. Natürlich gibt es auch verschiedene Strategien der Werber, diese Gesetze zu umgehen oder sich zumindest einer Strafverfolgung zu entziehen.

Sich auf den Gesetzgeber zu verlassen, ist eine Sache, konkret die Spam-Mails abzuwehren, eine andere.

Die ersten Maßnahmen, die die Universität Heidelberg ergriffen hatte, besteht darin, dass alle E-Mails, die die Universität erreichen bzw. die Universität verlassen, über einen Relay-Rechner (Mail-Firewall) laufen. Oder neudeutsch: Der Mail-Port 25 wird für alle Rechner der Universität Heidelberg gesperrt, von dezidierten Ausnahmen abgesehen. Alle E-Mails werden dabei von einem Virenscanner untersucht.

Die nächste Maßnahme, die wir allen Benutzern anbieten, die ihre E-Mail über die zentralen Mail-Server der Universität beziehen, ist ein Spam-Markierer oder Spamfilter. Die zugelassenen E-Mails, die die Firewall passieren durften, werden in einem zweiten Schritt inhaltlich untersucht, d. h. Header und Text werden nach vielen Kriterien daraufhin bewertet, ob es sich bei der E-Mail möglicherweise um eine Spam-Mail handelt. Dabei werden für jeden Hinweis Punkte vergeben. Bei mehr als (zurzeit) 5 Punkten wird die E-Mail im Betrefffeld als Spam markiert und im Text angeben, wieso der Filter glaubt, dass es eine Spam-Mail ist. Der Rest des Textes wird natürlich mitgesandt. (Zur Sicherheit wird die Original-Mail auch noch als Attachment angehängt.)

Probleme gibt es auch hier: Da üblicherweise eine Spam-Mail nicht eindeutig gekennzeichnet ist, muss der Filter zum einen laufend angepasst zum andern aber auch laufend justiert werden. Anpassen bedeutet, wenn heute z. B. das Wort Viagra ein erster Hinweis auf Spam ist, dann kann es morgen schon ein ganz anderes Wort sein, das es heute noch gar nicht gibt. Justieren bedeutet, dass in Zukunft das Schreiben von reinen HTML-Mails vielleicht anders bewertet wird als heute. Außerdem gibt es natürlich immer das individuelle Problem, was der einzelne Benutzer oder die einzelne Benutzerin als Spam ansieht oder wie viel Spam er/sie toleriert. Die genaue Arbeitsweise, was es mit schwarzen, grauen oder weißen Listen auf sich hat oder wie z. B. Institut diesen zentralen Spamfilter beeinflussen können, finden Sie im Beitrag Spamfilter.

Bei allen Benutzern die eine E-Mail-Adresse des Rechenzentrums besitzen, landen dies markierten Spam-Mails in der Inbox, wenn nichts anderes vorgesehen ist. Es gibt die Möglichkeit, die Spam-Mail gesondert zu behandeln. Der letzte Link beschreibt beispielhaft, welche Verhaltensweisen es hierfür gibt.

Info-button Zusätzlich wird die E-Mail auf dem zentralen Mail-Server auch auf Viren getestet, Informationen dazu unter Viren-Filter.

Verantwortlich: Team Internetdienste
Letzte Änderung: 09.04.2013
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