Beschreibung

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Drucken im Rechenzentrum ist eigentlich ganz einfach; nicht so einfach ist es dagegen, die häufig gestellte Frage zu beantworten: Ich möchte etwas drucken, wie mache ich das? Der Widerspruch steckt in dem kleinen Wörtchen ,,wie``. Denn es enthält die Frage: Was kann gedruckt werden? Von wo kann gedruckt werden? Wohin kann gedruckt werden? Wer darf wieviel auf welchem Drucker drucken? Mit welchem Kommando oder mit welchem Programm kann gedruckt werden und wie lautet die dazugehörige Syntax? Was soll hinterher heraus kommen? Etc. etc.

Das folgende Bild verdeutlicht das einfache Problem:

Text Absenden
------>
Weg ------> Drucker

Wenn ein ,,richtiger Text`` in einem PC über beispielsweise ein einfaches Kabel mit einem Drucker verbunden ist, der den Text ,,versteht``, gibt es eigentlich kein Problem. Bleibt nur die Frage, wie man diesen Text absendet. Da ist wieder genau dasselbe ,,wie``, das oben schon einmal aufgetaucht ist. Diese Frage wird im folgenden Text nicht beantwortet, sondern es wird der Versuch gemacht, die Betrachtungsweise so zu verändern, dass diese Frage sich gar nicht stellt.

Unterstützte Druckformate

Der richtige Text für einen Drucker passt in der Regel nur für einen bestimmten Druckertyp einer bestimmten Modellreihe. Es wäre jedoch ineffizient, von jedem Dokument eine Version für die jeweiligen Drucker vorzuhalten. Man reduziert deshalb diese unüberschaubare Menge von druckerspezifischen Formaten auf einige Druckformate. Zu diesen Druckformaten gibt es dann von den Druckerherstellern Programme, die diese in das druckerspezifische Format umwandeln.

Im Rechenzentrum werden dabei die folgenden Druckformate unterstützt: Reiner Text, reiner Text mit Escape-Sequenzen, wie sie in der Druckersteuerungssprache PCL (Printer Control Language) festgelegt werden, und die Seitenbeschreibungssprache PostScript (PS). Für die Ausgabe von Bildern gilt im Prinzip das gleiche, sowohl weiterentwickelte PCL- als auch PS-Formate sind in der Lage, grafische Anweisungen zu interpretieren. Die Ausgabe von HP-RTL/GL2-Format ist auf keinem Drucker, sondern nur auf dem Plotter direkt möglich. Falls das alles Böhmische Dörfer sind, vergessen Sie es einfach. Falls Sie eine Datei haben, die mit der Endung .ps, .eps, .ps2 oder so ähnlich versehen ist, dann ist es normalerweise eine PostScript-Datei. Falls die Datei mit .asc, .txt, .text oder so ähnlich endet bzw. die Datei in einem Editor normal lesbar ist, dann liegt ein reiner Text vor, der direkt ausdruckbar ist.

Alle anderen Formate müssten im Prinzip in eines der genannten Formate umgewandelt werden. Dies geschieht entweder aus der Anwendung heraus direkt oder mittels Konvertierungsprogrammen (teilweise auch Druckertreiber genannt, hier ist die Abgrenzung nicht so klar definiert).

"Primitives" Absenden

Der Weg enthält die geeigneten Druckertreiber, die diese Formate für den jeweiligen Drucker entsprechend aufarbeiten. Es muss jedoch die Information, um welches Format es sich handelt, dem Text mit auf den Weg gegeben werden, damit der richtige Druckertreiber sich angesprochen fühlt. Außerdem muss bei der Absendung des Textes auf einen Drucker angegeben werden, welcher Drucker gemeint ist. Es gibt ja immer noch nur ein Kabel, an dem irgendwie sehr viele Drucker angeschlossen sind. Eine weitere Information hängt mit dem Ausgabemedium zusammen: Soll auf DIN-A4-Papier, Umweltschutzpapier oder weißem Papier in Farbe oder schwarz/weiß oder auf Folie gedruckt werden oder soll ein Dia erzeugt werden. Um nur einige Beispiele zu nennen.


Druckberechtigung

Jeder Benutzer kann auf jedem öffentlich zugänglichen Drucker beliebig viel drucken. Jedoch muss die Information, wer man ist, ebenfalls mit abgesendet werden. Dies geschieht automatisch, weil die Information mit dem Anmelden (einloggen) bekannt ist.

Studentische Benutzer können über ein Freikontingent von 5 Euro pro Semesterhalbjahr verfügen. Für Projektnummern gilt ein Freikontingent von 5 Euro pro Quartal. Nicht in Anspruch genommenes Freikontingent kann nicht auf das nächste Semesterhalbjahr bzw. Quartal übertragen werden. Die näheren Informationen dazu sind der Entgeltordnung zu entnehmen. Dieses Kontingent kann durch Barzahlung oder mit der CampusCard in Infoservice, Zimmer 015, bzw. in der Zweigstelle in der Universitätsbibliothek von Benutzern mit einer studentischen Benutzeridentifikation aufgefüllt werden. Über die Webseite konto kann man sich die Kontobewegungen auf dem Druckkonto anzeigen lassen und per Bankeinzug das Druckkonto auch außerhalb der Öffnungszeiten des Infoservice auffüllen. Umgekehrt können Sie auch die Druckkosten berechnen lassen, für eine bestimmte Anzahl von Seiten, die sie drucken möchten. Benutzern von Projektnummern wird ab der Freigrenze eine Rechnung an ihr Institut geschickt.

Neu: Zusätzlich erhalten alle Studierenden pro Halbjahr 5 Euro vom 1.10.2010 bis 30.9.2011 aus Studiengebühren. Dieses zusätzliche Freikontingent entfällt, falls die Studiengebühren abgeschaft werden oder das Rektorat eine gegenteilige Entscheidung trifft. Aus Restmitteln der Studiengebühren wird für den Zeitraum vom 1.10.2011 bis 31.3.2012 dieses zusätzliche Kontingent auf 2,50 Euro reduziert.

Das realistische Bild, das man zum Drucken berücksichtigen muss, sieht also wie folgt aus (vereinfacht):

zur Verfügung
Text 1 ------> User 1 Druck-Infos
------>
Netz ------> Drucker 1
Text 2
Text 3 ------> User 2 Druck-Infos
------>
Text 4 ------> Drucker 2
Text 5 ------> User 3 Druck-Infos
------>
Text 6
Text 7 ------> Drucker 3
Text 8 ------> User 4 Druck-Infos
------>
Text 9

Alle Informationen werden ans Netz gesendet und nach Auswertungen den richtigen Drucker weitergeleitet.

Vereinfachtes Absenden

Um die Sache zu vereinfachen, wurden sogenannte Queues (Warteschlangen) eingerichtet. Sie haben eine zusätzliche Funktion, worauf der Name schon hinweist. Sie sorgen nämlich dafür, dass ein Druckjob nachdem anderen gedruckt wird; denn auf der anderen Seite des Weges sitzt nicht nur ein Benutzer, sondern recht viele, die teilweise gleichzeitig ihre Druckjobs los schicken. Weiterhin kontrollieren die Queues, ob der Druckjob zu Recht darin steht. Besitzt der absendende Benutzer das Recht, über diese Warteschlange seinen Text drucken zu dürfen, und/oder hat er noch genügend Guthaben, und ist der Text für diese Warteschlange überhaupt geeignet?

Wieso ist es eine Vereinfachung, wenn zu 10 Druckern plötzlich 20 Warteschlangen hinzukommen? Die Vereinfachung liegt darin, dass ein Text nicht mehr vom Benutzer, mit vielen Druckinformationen (Parameter oder Argumente) versehen, an einen Drucker gesendet werden muss (viele Fehlermöglichkeiten), sondern dass der Text nur in eine bestimmte Warteschlange gesteckt wird. Den Rest erledigt die Queue.

Nochmal zur Wiederholung: Die Frage: Wie sende ich einen Text an einen Drucker? ändert sich zur Frage: Wie stelle ich einen Text in eine Warteschlange? und natürlich die Frage: In welche Warteschlange stelle ich meinen Text? Die letzte Frage sollte die Tabelle mit den Warteschlangen eigentlich beantworten.

Das vereinfachte Bild mit Warteschlangen, das man zum Drucken berücksichtigen muss, sieht also wie folgt aus: (vereinfacht)

Text 1 ------> User 1 Absenden
------>
Warteschlange 1
Kontrolle
------> Drucker 1
Text 4 ------> User 2
Text 8 ------> User 4
Text 2 ------> User 1 Absenden
------>
Warteschlange 2
Kontrolle
------> Drucker 2
Text 5 ------> User 3
Text 3 ------> User 2 Drucker 4
Text 9 ------> User 4 Absenden
------>
Warteschlange 3
Kontrolle
------> Drucker 3
Text 6 ------> User 3
Text 7 ------> User 3
Text 10 ------> User 3 Absenden
------>
Warteschlange 4
Kontrolle
------>
Text 11 ------> User 1
Text 12 ------> User 4

Da die Warteschlange eindeutig einem Drucker zugeordnet ist, kann dieser aus der Betrachtung wegfallen. Der Text wird direkt an eine Warteschlange abgesendet. Hier wird der Druckjob nun darauf kontrolliert, ob das Format stimmt und die Rechte ausreichen; dann wird er an den Drucker weitergeleitet oder – falls nicht – verworfen.

In Wirklichkeit ist es natürlich viel komplizierter. Druckjobs werden von einer Warteschlange zur nächsten gesandt, zur übernächsten usw., um letztendlich von einem der wenigen Druckern ausgedruckt zu werden. Doch darum brauchen Sie sich nicht zu kümmern. In einigen dieser Warteschlangen bekommt der Druckjob weitere Informationen übergeben, die den Druckern sagen, wie der Druckjob behandelt werden soll.

Über das Internet und hier die Printer-Seite kann man sich anzeigen lassen, wo sich der Druckjob gerade befindet. Zugang zu dieser Seite erhalten Sie mit der Benutzeridentifikation des Rechenzentrums und dem Kennwort.

Weitere Vereinfachungen

Drucken über den Browser

Die Printer-Seite http://printer.urz.uni-heidelberg.de/ erlaubt irgendeine Datei, die sich bei Ihnen lokal befindet, direkt auf den Drucker zu senden. Mit einer Einschränkung: Die Datei muss natürlich druckbar sein, das heißt ganz konkret in einem Druckformat vorliegen, das der Drucker mag. Spezielle Druckertreiber können Sie von den Seiten der Druckerhersteller herunterladen. Die wichtigste Option ist dann: Ausgabe in Datei umleiten. Von einer solchen entstehenden Druckdatei (.prn ist hier die Rede. Bei Mac- und Linux-Rechnern ist an dieser Stelle zumindest bei den Druckern das PostScript-Format angesagt. Natürlich geht das Drucken nur, wenn Sie sich mit Ihrer Benutzeridentifikation autorisiert haben. Auf dieser Printer-Seite können Sie die Warteschlange, die mit den Drucker-Eigenheiten versehen ist, auswählen.

Kleiner Tipp: Wenn Sie eine PS-Datei erzeugt also vorliegen haben, dann vergleichen Sie die Größe der Datei mit Ihrem Netzzugang. PS-Druck-Dateien können sehr schnell im MB-Bereich liegen.

Drucken unter Windows XP aus dem PC-Pool

Das Drucken von Dokumenten unter Windows XP ist einfacher geworden, obwohl einige Einstellungen selbstgemacht werden müssen, die bei den anderen Systemen über die Warteschlangen geregelt werden. Das auffälligste Beispiel ist das beidseitige Ausdrucken und die Wahl der Papiergröße. Bitte beachten Sie dabei, dass die Papiergröße(Papierformat) und die Seitengröße (Seite einrichten) zwei verscheidene Dinge sind. Es ist durchaus möglich eine DIN-A4-Seite auf einem DIN-A0-Blatt auszudrucken, nur ist das selten das, was Sie möchten. Die Papierquelle sollten Sie in der Regel nicht verändern; die Folienauswahl ist hier wohl am bedeutendsten und wird auch weiterhin über eine andere Warteschlange geregelt.

Leider ist die Einstellung von Drucker zu Drucker verschieden, da das Auswahlfenster direkt vom Druckertreiber zur Verfügung gestellt wird. Teilweise merkt man das daran, dass sich die Sprache ändert, also überall englische Begriffe auftauchen.

Mit Änderung der Druckereinstellungen kann sich das Aussehen des Textes ändern! Wenn ein Dokument gedruckt werden soll, dann gibt es in jedem Programm normalerweise einen Menüpunkt Datei (File) und einen Unterpunkt Drucken (Print). Danach geht das Drucken-Fenster auf. Links oben kann die gewünschte Warteschlange angegeben werden, unten welche Seiten, wie oft gedruckt werden soll und rechts oben gibt es den Punkt Eigenschaften, der das Druckertreiber-Fenster öffnet.

Druckkommandos unter Unix

Für die Benutzer unter irgendeiner Unix-Plattform gibt es eine wichtige Möglichkeit, eine Datei zu drucken, nämlich mit dem Kommando lpr, das im Eingabeaufforderungsfenster, z. B. xterm, dtterm, abgeschickt wird:

lpr -PWarteschlange [Parameter] Dateiname

Der Dateiname muss immer am Schluss angegeben werden, damit das System weiß, welche Datei gedruckt werden soll. Dazwischen soll die Warteschlange mit -P (das P ist ein Großbuchstabe) eingefügt werden. Wenn -P fehlt, wird möglicherweise auf der Standarddrucker-Queue gedruckt. Möglicherweise deshalb, weil natürlich das Druckformat passen muss. Weitere Parameter können angegeben werden.

Drucken über den Terminalserver

Wenn Sie von zuhause aus drucken wollen, haben Sie die Möglichkeit, das über die Printerseite im Browserfenster zu realisieren. Das hat aber einen kleinen Nachteil: Es funktioniert nur mit PS-Dateien, die heutzutage fast niemand mehr hat. Man hat Internetseiten, PDFs, Bilder oder Dokumente. Alles das lässt sich nicht über die Druckerseite drucken, wenn man es nicht konvertiert.

Wenn Sie Ihre Dokumente, Bilder etc. auf Ihrem localen Rechner mit einem (public domain) PDF-Drucker-Programm in eine PDF-Datei umwandeln, dann können Sie mit Hilfe des Terminalservers diese auf unseren zentralen Durckern ausgeben. Wenn Sie beim Erstellen der Remote-Desktop-Verbindung Ihre lokalen Laufwerke mit eingebunden haben, können Sie Ihre PDF-Datei über den Akrobat-Reader des Terminal-Servers ausdrucken. Die zu übertragenden Dateien sind i. d. R. kleiner als die PS-Dateien, Verluste durch die Konvertierung entstehen ebenfalls nicht.

Sonstiges

PDF

Zurzeit ist PDF das beste Dokumentenaustauschformat. Es ist auf allen Betriebssystemen mittels eines frei verfügbaren Viewers lesbar, mit freien PDF-Druckern erzeugbar und das Layout sieht genau so aus, wie sich der Verfasser das vorgestellt hat (zumindest, wenn er oder sie dafür Sorge getragen hat, dass die benutzten Schriften mit eingebunden wurden).

Hinweisen möchte ich hier auch auf den Vorschlag von Herrn Dr. Walsdorff, PDF in PostScript umzuwandeln (pdf2ps) und dieses Format dann, wie gehabt, auszudrucken. Dies ist auch dann sinnvoll, wenn der Drucker meldet, dass bestimmte Fonts fürs Drucken nicht vorhanden seien. Es passiert dann folgendes: Der Drucker nimmt statt der unbekannten Fonts einen "ähnlichen" Font oder falls er keinen ähnlichen Font kennt, gar keinen Font. Das Resultat ist dann meistens, dass überhaupt kein Text erscheint oder im ersten Fall der Text sehr unschön aussieht.

Der PDF-Reader kennt mehr Fonts als der PostScript-Drucker und sagt beim Drucken in eine PostScript-Datei der Datei, wie die Fonts dargestellt werden sollen. Das führt dann natürlich dazu, dass die PostScript-Datei sehr viel größer wird als die ursprüngliche PDF-Datei.

Unter Windows XP gibt es drei Möglichkeiten, PDF-Dateien darzustellen.

  1. Sie klicken im Browser-Fenster auf eine PDF-Datei. Dann wird im Browser ein Plugin-Programm gestartet, das das Browser-Fenster belegt. In diesem Plugin-Programm wird dann die PDF-Datei dargestellt. Es hat sich gezeigt, dass der eigentliche Acrobat-Reader besser ist als das Plugin-Programm.
  2. Sie klicken im Browser-Fenster mit der rechten Maustaste auf den Link zur PDF-Datei. Dann wählen Sie Datei speichern. Merken Sie sich den Speicherort. Starten Sie den Acrobat-Reader über das Startmenü und öffnen Sie die gespeicherte Datei. Jetzt wird der eigentliche Acrobat-Reader aufgerufen mit erweiterten Funktionen. Unter anderem können Sie unter File/Dokument Properties ... sich die Eigenschaften des Dokuments anschauen.
  3. Speichern der Datei wie oben und öffnen der Datei mit Ghostview (Textverarbeitung/Gsview). In Ghostview unter Datei/Show Messages kann man sehen, welche Fonts zu welchen Substitutionen Anlass gegeben haben.

Wir haben als Default-Programm für PDF den Acrobat-Reader genommen, weil man den Text auf dem Bildschirm besser lesen kann. Das führt dazu, dass der Browser das Plugin aufmacht.

Man kann auch die PDF-Datei, falls man das benötigt, mit einem PostScript-Druckertreiber in eine Datei drucken (Ausgabe in eine Datei). Die resultierende Datei ist eine PS-Datei, auch wenn sie möglicherweise anders (.prn) heißt. Letzteres machten wir, als der Acrobat-Reader den zweispaltigen Text auf dem Bildschirm zwar perfekt dargestellte, beim Ausdrucken aber einen zu großen Font wählte, mit dem Ergebnis, dass die Spaltentexte ineinander flossen und man nichts mehr lesen konnte.

DVI-Dateien unter Windows XP (Terminalserver)

TeX/LaTeX ist ein Textsatzprogramm. Das Resultat war früher immer ein DVI-File. Heutzutage sollte man zusehen, dass man direkt PDF erzeugt.

DVI-Dateien im Unix-Cluster

Eine direkte Ausgabe einer DVI-Datei auf einen Drucker ist nicht möglich. Es gibt jedoch ein Konvertierungsprogramm dvips, das daraus eine PS-Datei erzeugt, die dann über eine PS-Warteschlange ausgedruckt werden kann.

Das Konvertierungsprogramm wird wie folgt aufgerufen:

dvips [-DZahl] Dateiname

Es sind noch weitere Optionen möglich, die Sie bitte dem entsprechenden Hilfetext entnehmen. Das Konvertierprogramm rastert Latex-Fonts. Deshalb ist es wichtig, die Auflösung mit der Option -D anzugeben. Standardmäßig wird 300 (dpi) genommen.

Konvertierungsprogramme für PCL-Drucker sind ebenfalls installiert.

Siehe auch PostScript (5. Möglichkeit).

Dateien auf Farbplotter

PostScript-Dateien werden vom Plotter gerastert und gedruckt. Da zum einen der Plotter relativ langsam und zum anderen sein Speicherplatz beschränkt ist, sollten größere Dateien im HP-RTL-Format in die hp75-Warteschlange gestellt werden. Wenn nicht, dann kann der Druckjob stundenlang den Plotter blockieren und wird möglicherweise bei Erreichen der Speicherkapazität mittendrin abgebrochen (Nicht unser Fehler!).

Wenn Sie vom PC-Pool aus innerhalb von Windows oder eines Windowsprogramms an den Plotter A0 (HP4000GL) drucken, sollte die Datei oder das Dokument automatisch im RTL-Format gesendet werden. Wird sie aber nicht, solange Sie nicht die weitere Option: ... im Computer verrastern anwählen. Als weitere Papiergröße können Sie ANSI (A, B ...) zusätzlich markieren. Achtung: Vergessen Sie nicht, die Seitengröße im Anwendungsprogramm (Datei -> Seite einrichten ...) mit der Papiergröße im Druckertreiber (Datei -> Drucken ... -> Eigenschaften -> Papiergröße -> Weitere Größen) in Übereinstimmung zu bringen.

Die maximale Größe, die der Drucker beherrscht, ist DIN A0, das ist:

Breite 36 Zoll 914,4 mm
Höhe 47 Zoll 1193,8 mm

Wenn der RTL-Druckjob von Unix aus mit dem Kommando lpr in die Warteschlange gestellt wird, dann wird keine Umwandlung vorgenommen.

  • Wenn Sie in Ihrem Institut oder zuhause eine Druckdatei erzeugen wollen, dann beachten Sie bitte die Informationsseite zum HP-Designjet-4000ps-Plotter.
  • Wenn Sie vom PC-Pool aus eine solche große PS-Datei drucken wollen, dann verwenden Sie ein Windowsprogramm, z. B. Ghostview. RTL-Dateien können Sie direkt drucken. Alle anderen Dateien müssen über die entsprechenden Programme gedruckt werden. Wenn die notwendigen Programme nicht installiert sind, ist das Drucken nicht möglich. (Fehldrucke gehen auf Ihre Kosten!)
  • Wenn Sie vom Unix-Cluster aus drucken wollen, dann sollten Sie die PS-Datei mit gs -sDEVICE=dnj650c -sOutputFile=Dateiname.rtl Dateiname.ps
    umwandeln. Die neue Datei Dateiname.rtl ist zwar dreimal so groß, kann jedoch vom Plotter leichter abgearbeitet werden. Diese Datei kann mit
    lpr -Php75 Dateiname.rtl
    zum Plotter gesendet werden. Programme, die direkt RTL-Format erzeugen oder entsprechende Unix-Treiber sind mir zur Zeit nicht bekannt.
  • Wie bei allen Druckern sollten Sie auch bei diesem Plotter auf einen ausreichend großen Rand achten, da die Papierführung niemals 100 % korrekt ist.

 

Drucken aus Internet-Browsern

Eigentlich das trivialste auf der Welt: Datei (File) -> Drucken... (Print). Aber: Vielleicht sollten wir das etwas aufdröseln. Einige Datei-Formate werden im Browser-Fenster direkt angezeigt, für andere öffnet der Browser je nach Einstellung andere Programme (plug-ins) innerhalb des Browser oder selbständige Programme außerhalb des Browsers, um die Dateien anzuzeigen, oder der Browser passt und bietet an, die Datei zu speichern. Man muss sich dann selbst um ein geeignetes Programm bemühen.

In den beiden letzten Fällen gibt es jetzt wieder viele Möglichkeiten. Nehmen wir an, eine Grafik wird angeklickt, und unter AIX geht ein Viewer auf. Wenn Sie drucken wollen, muss irgendwie sicher gestellt sein, dass das Format, wenn es an den Drucker gesandt werden soll, PostScript ist. Vergessen Sie die PCL-Warteschlangen. Wenn es kein PostScript sein sollte und keine automatische Konvertierung stattfindet, dann müssen Sie es nach PostScript umwandeln. Andere Formate verstehen die Drucker nicht. Unter Windows XP hingegen können Sie über das gewohnte Printmenü der Anwendung oder des Plug-ins einen Drucker auswählen, unabhängig vom Format. Das gilt auch für DOC-Dokumente.

Die nächsten häufig vorkommenden Formate sind PostScript oder PDF. Bei PostScript wird ein Ghostview aufgehen und Sie können die Datei normal an einen PS-Drucker senden. PDF-Dateien öffnen entweder einen seperaten Acrobat-Reader oder öffnen einen Acrobat-Reader im Browserfenster. In jedem Fall sollten Sie mit dem Drucker des Acrobat-Readers und nicht des Browserfensters drucken. Es folgt eine automatische Umwandlung nach PostScript. Also auch hier sind nur die PS-Warteschlangen relevant.

Und letztendlich HTML-Dateien (auch wenn sie nicht so heißen). Drucken Sie über: Datei (File) -> Drucken... (Print...) und nicht über das Druckikon; es sei denn, Sie wissen, was Sie tun. Wenn Sie über das Druckikon gehen, dann druckt beispielsweise der Internet-Explorer direkt auf den Drucker auf dem Sie das letzte Mal gedruckt haben. Er läßt Ihnen keine Möglichkeit einen bestimmten Drucker zu wählen oder beidseitig zu drucken. Es gibt auch bei allen modernen Browsern die Möglichkeit (nicht AIX) mit einer Druckvorschau zu arbeiten. Es gibt jedoch die Aussage, dass diese Vorschau nicht unbedingt mit dem identisch ist, was letztendlich der Drucker daraus macht. Aber es ist ein erster Anhalt, um beispielsweise die Seitenanzahl zu erfahren. Diese kann, wenn die Seite sogenannte verdeckte Frames enthält überraschend groß sein, das standardmäßig jeder Frame in einer extra Seite gedruckt wird. Bevor ich es vergesse, HTML-Format wird unter AIX und Linux in PostScript-Format umgewandelt, muss also in eine PS-Warteschlange gesendet werden.

Es gibt auch die Möglichkeit (nicht AIX) die Seite einzurichten. Gemeint ist einen Seitenrand festzulegen, Kopf- und Fußzeilen einzurichten oder zu bearbeiten.

Nicht mit Netscape unter AIX, aber mit dem Internet Explorer unter Windows XP können Sie die Druckausgabe dadurch beeinflussen, indem Sie die Fontgröße verändern. Auch wenn der Text vielleicht auf dem Bildschirm nicht mehr erkennbar ist, auf dem Papier kann man ihn meist noch lesen. (Ansicht -> Schriftgrad). Nach dem Drucken kann man ihn dann wieder zurückstellen. Opera, um einen weiteren zu erwähnen, bietet sogar die Möglichkeit die Bildschirm- und Druckausgabe unterschiedlich zu skalieren.

Zu dem Problem mehrere einzelne HTML-Dateien irgendwie zusammen an den Drucker zu senden, um unnötige Seperator-Seiten zu vermeiden, ist uns bislang noch keine überzeugende Lösung eingefallen. Das Problem ist dabei, dass das Netz vernetzt ist, ein Dokument jedoch eine Struktur hat. Eine mühsame Methode mit der man sein Kontingent aber sehr wohl schonen kann, ist die Cut-&-Paste-Methode. Öffnen Sie ein Word-Fenster, kopieren Sie den interessanten Teil der Webseite (besonders bei Table- und Frame-Layout spart man einiges), und fassen Sie alles in einem Word-Dokument zusammen. Das Dokument lässt sich mit einfachen Formatierungen versehen. Ach ja, Bilder, Tabellen etc. werden automatisch mitkopiert. Falls Sie an einem eigenen Rechner sitzen, dann können Sie natürlich auch z. B. FreePDF installieren. Dann steht Ihnen ein "PDF-Drucker" zur Verfügung, der es erlaubt, mehrere Dokumente in ein Dokument zu drucken. Das Ergebnis ist eine einzelne PDF-Datei, die Sie dann über einen normalen Drucker ausgeben können.

Beidseitiges Ausdrucken mehrerer Exemplare

Beidseitiges oder doppelseitiges Ausdrucken eines Exemplars des Dokumentes ist eigentlich kein Problem. Man erwartet in der Regel, dass auf dem ersten Blatt die erste Seite auf der Vorderseite und die zweite Seite auf der Rückseite erscheint usw. Wenn man hingegen mehrere Exemplare ausdruckt, dann gibt es zumindest rein theoretisch die Möglichkeit, dass man auf dem ersten Blatt vorne und hinten dieselbe Seite haben will.

Das zweite Problem taucht dann auf, wenn das Dokument beispielsweise aus 3 Seiten besteht. Soll dann auf dem zweiten Blatt auf der Vorderseite die dritte Seite des ersten Exemplars und auf der Rückseite die erste Seite des zweiten Exemplars erscheinen? Fragen, die man stellen kann, und wenn Menschen Druckertreiber programmieren, dann beantworten sie diese Fragen auch. Leider nicht immer so, wie Sie das erwarten.

Erster Tipp: Vermeiden Sie mehrere Exemplare bei der Option beidseitig. Drucken Sie zweimal hintereinander, das kostet genauso viel.

Zweiter Tipp: Bei 50 Exemplaren ist diese Vorgehensweise mühsam, achten Sie darauf, dass Ihr Dokument eine gerade Anzahl von Seiten hat und dass im Druckerfenster richtig sortiert wird, also Sortieren angeklickt ist. Das alles ist keine Garantie, dass es funktioniert, da, wie gesagt, Programmierer von Druckertreibern Menschen sind, und keiner weiß, welche sonderbaren Überlegungen selbige angestellt haben. Deswegen:

Dritter Tipp: Probieren Sie es aus; es gibt im Druckerfenster die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl von Seiten auszudrucken. Drucken Sie die ersten 2 Seiten mit 2 Exemplaren aus, wenn das funktioniert, dann sind Sie eigentlich auf der sicheren Seite und sollten erwarten können, dass das auch für den Rest des Dokuments klappt.

Nochmal, das Problem sind die Druckertreiber, und daraus folgt, wenn Sie einen andern Drucker auswählen entspricht das der Wahl eines anderen Druckertreibers und das Verhalten kann sich ändern.

Druckerausgabe

Ja, auch diesen Punkt sollte man nicht unerwähnt lassen. Alle Druckjobs werden automatisch im Druckerraum -106 im Keller ausgegeben und in die Fächer sortiert, die mit den Anfangsbuchstaben der Benutzerkennung beschriftet sind. Die nicht abgeholten Ausdrucke werden nach drei Arbeitstagen - Plotzeichnungen nach einem Monat - vernichtet.

Keine Regel ohne Ausnahme, die Drucker weiss, Raum 006 etc. stehen in den jeweiligen PC-Räumen und sind auch nur von dort ansprechbar. Eine Lagerung des Ausdrucke findet nicht statt.

Zeitlich ergibt sich folgende Problematik: Die Druckjobs werden innerhalb weniger Sekunden in die Warteschlangen gestellt. Wenn der Drucker online ist, wird der Job normalerweise binnen weniger Minuten ausgegeben, wenn die Drucker oder die Warteschlangen nicht überlastet sind. Haben Sie also etwas Geduld.

Verantwortlich: Team Drucken
Letzte Änderung: 14.02.2012