Abrechnung für Studierende

  • Das Drucken und Plotten setzt eine gültige Benutzeridentifikation des URZ voraus.
  • Jeder Studierende erhält pro Halbjahr (1.4. und 1.10.) ein Freikontingent von 5 Euro. Im Rahmen des Freikontingents können im jeweiligen Halbjahr Verbrauchsmaterialien für studienbezogene Zwecke für alle Ausgabegeräte (Drucker, Plotter) kostenlos verbraucht werden. Nicht in Anspruch genommenes Freikontingent verfällt am Halbjahresende.
  • Neu: Zusätzlich erhalten alle Studierenden pro Halbjahr 5 Euro vom 1.10.2010 bis 30.9.2011 und 2,50 Euro vom 1.10.2011 bis 31.3.2012 aus Studiengebühren. Dieses zusätzliche Freikontingent entfällt, falls die Studiengebühren abgeschaft werden oder das Rektorat eine gegenteilige Entscheidung trifft.
  • Für jeden studentischen Nutzer wird intern beim Rechenzentrum ein Konto geführt. Auf dieses Konto kann jeder studentische Nutzer im Infoservice in Zimmer 015 von der Studierendenkarte Geld einzahlen, falls er über die Freikontingente hinaus drucken möchte. Ebenso ist es möglich, via Bankeinzug sein Konto aufzustocken. Die Einzugsmaske ist von der Anzeige des Druckerkontos erreichbar.
  • Jede Druck-/Plotausgabe wird für studentische Nutzer sofort gedruckt und in die Ausgabefächer abgelegt, wenn Feikontingent oder ein entsprechender Geldbetrag vorhanden sind. Dabei werden durch die Drucker-/Plotterserver
    • entweder Freikontingent (sofern das Freikontingent noch nicht aufgebraucht ist)
    • oder aber ein entsprechender Geldbetrag (nachdem das Freikontingent aufgebraucht ist)
    vom Konto abgebucht.
  • Das Freikontingent kann nur auf den Druckern im URZ oder an assoziierten Druckern verbraucht werden. Für die Druck/Kopierer von Ricoh beispielsweise steht das Kontingent nicht zur Verfügung.

Man sollte schon im voraus Geld auf sein Konto einzahlen, weil die gesamte Ausgabe blockiert wird, wenn einerseits das Freikontingent erschöpft ist und andererseits das Konto des Benutzers kein angemessenes Guthaben mehr aufweist.

Ist der Kontostand Null, im Minus oder nicht ausreichend für den Druckauftrag, so wird so lange nichts mehr gedruckt oder geplottet, bis wieder ein ausreichendes Guthaben auf dem Konto verfügbar ist. Sie werden hiervon per E-Mail - allerdings nur an Ihre hiesige E-Mailadresse userid@ix.urz.uni-heidelberg.de - benachrichtigt. Selbst wenn durch einen Semesterhalbjahreswechsel wieder ein neues Freikontingent zugewiesen wird, muss ein negativer Kontostand (<-0.50 Euro) ausgeglichen werden, ehe gedruckt oder geplottet werden kann.

Wie kann es zu einem negativen Kontostand kommen?

Technisch bedingt, erfolgt die Abbuchung erst nach erfolgter Ausgabe und je nach Ausgabegerät mit einer gewissen Zeitverzögerung. Somit kann nicht sichergestellt werden, dass trotz eines unzureichenden Guthabens auf dem Geldkonto sofort nach Überschreitung des Freikontingents keine weitere Ausgabe für die Benutzeridentifikation mehr erfolgt. Die dann gedruckte oder geplottete Ausgabe wird vom Geldkonto abgebucht, das daher auch ins Minus geraten kann.

Gibt es einen Schutz vor übergroßer Verschuldung?

Ja, damit man nicht versehentlich zu sehr ins Minus geraten kann, wurde ein Preaccounting eingeführt, wobei die Zahl der zu druckenden Seiten für den abgeschickten Druckauftrag abgeschätzt wird. Die exakte Seitenzahl kann leider nicht immer korrekt ermittelt werden. Es ist also wirlich nur eine Abschätzung. Das gilt insbesondere für Ausdrucke mit mehreren Kopien, die bei der Abschätzung evtl. nicht berüchsichtigt werden können. Die so abgeschätzten Seiten werden zu den bereits in diesem Semesterhalbjahr gedruckten Seiten hinzugezählt und mit dieser Summe wird geprüft, ob weiteres Drucken möglich ist. Falls mehrere Seiten auf einer gedruckt werden sollen, so kann dies im Vorhinein nicht ermittelt werden und es werden deshalb zu viele Seiten abgeschätzt. Ist die Ausgabe gedruckt, so werden die abgeschätzten Seiten gelöscht und die kosten für die tatsächlich gedruckten Seiten vom Konto abgebucht. Beim Plotten erfolgt das Preaccounting beim Starten des Plots durch den Operateur.

Da es jedoch vorkommen kann, dass keine Ausgabe erzeugt wurde, und damit die abgeschätzten Seiten nicht vom Druckprogramm gelöscht werden können, verfallen alle durch das Preaccounting ermittelten Seiten nach 30 Minuten. Konnten der Druckjob nicht innerhalb von 30 Minuten ausgeführt werden, weil der entsprechende Drucker defekt oder die Warteschlange zu lang ist, dann ist wegen des Löschens des Preaccountings unter Umständen ein Überziehen des Kontos möglich.

Falls das Konto mit mehr als 10 Euro in die Miesen geraten sollte, dann wird die Zugangsberechtigung nach 14 Tagen vollständig gesperrt, bis der Betrag wieder ausgeglichen wird.

Kann man sich seinen Kontostand anzeigen lassen?

Mit dem UNIX-Kommando "konto" oder direkt mit dem Browser kann jeder studentische Benutzer den bisherigen Verbrauch an Freikontingent sowie sein Konto auf Kontostand, vorgenommene Abbuchungen und geleistete Einzahlungen hin überprüfen.

Was geschieht mit dem Geld, wenn man nicht mehr im URZ druckt?

Falls ein studentischer Nutzer die Universität verlässt, wird ihm auf Antrag im Infoservice in Zimmer 015 sein auf dem Konto vorhandenes Guthaben auf die Studierendenkarte erstattet.

Müssen auch Fehldrucke bezahlt werden?

Ja, es ist darum besser, man überlege sich sorgfältig, was zum Drucken abgeschickt wird. Auch unsinnige oder fälschlicherweise gedruckte Ausgabe kostet Geld!

Was kann ich tun, wenn mein Konto leer ist, und ich in Randzeiten nichts einbezahlen kann?

Über die Kontoabfrage kann man einen Einzugsauftrag erteilen, der sofort wieder Druckerkontingent zur Verfügung stellt. In begründeten Fällen können Operateure und Berater auch einen Überziehungskredit einräumen, der nur kurzzeitig gilt, und so schnell wie möglich wieder ausgeglichen werden muss, da er nach Ablauf zu Drucksperre oder, falls die Überziehung zu hoch ist, zur Sperrung des Zugangs führt.

Verantwortlich: Team Drucken
Letzte Änderung: 14.02.2012