Eigener Speicherplatz

Jeder Benutzeridentifikation ist ein bestimmter Speicherbereich zugeordnet. Im AFS auf der Unix-Seite sind dies 100 MB, das Kontingent ist fix {Projektnummer: mit formlosem Antrag erweiterbar}. Auf der Domäne beträgt das Kontingent einheitlich 200 MB. Weiterhin wird jeder Benutzeridentifikation auf dem Mail-Server ein Kontingent von 100 MB eingeräumt. Darüber hinaus gibt es weiterhin viele Möglichkeiten, Daten {Projektnummer: ihres eigenen Rechners zu archivieren oder} extern zu speichern.

Des Weiteren gibt es Speicherplätze, auf denen Sie Daten temporär ablegen können. Diese Aussage ist nicht ganz korrekt. Natürlich ist diese Ablage permanent, gemeint ist, dass Sie möglicherweise die Kontrolle über diese Daten verlieren. Sei es, dass andere plötzlich Zugriff auf die Daten haben oder selbige administrativ gelöscht werden.

Festgelegt sind diese Kontingente und Regeln in der aktuellen Betriebsordnung.

Kontingente im AFS und Unix-Bereich

Wo ist es?

Sie finden Ihr persönliches Kontingent in Ihrem Home-Ordner. Der genaue Pfad ist /afs/urz.uni-heidelberg.de/usr/Institut/Benutzeridentifikation oder kurz /u/Institut/Benutzeridentifikation, wobei Institut Ihr Institutskürzel und Benutzeridentifikation Ihre Benutzeridentifikation ist. Im Beispiel /u/urz/z99 ist das Institut das Rechenzentrum (urz) und die Benutzeridentifikation z99.

Verfügen können Sie über diesen Speicherplatz, solange Ihre Benutzeridentifikation gültig ist. Wird sie ungültig, erstarrt der Speicherplatz, d. h. die Daten bleiben, wo und was sie sind. Sie können nur nicht mehr darauf zugreifen, mit Ausnahme Ihrer WWW-Seiten, auf die noch 2 Monate nach der Sperrung ein lesender Zugriff möglich ist. Dann erstarren auch diese Seiten. Nach ein bis zwei Jahren werden Ihre Daten dann endgültig gelöscht.

Ein paar Worte über die Datensicherung. Allabendlich läuft standardmäßig ein Roboter durch die Ordner und macht eine Datensicherung. Das soll gewährleisten, dass durch einen Ausfall der Platten keine Daten verloren gehen. Damit haben Sie so auch die Möglichkeit, aus Versehen gelöschte Daten innerhalb von 60 Tagen wiederherzustellen. Das funktioniert aber nur, solange Sie dem Systemadministrator nicht das Leserecht entziehen. Der kann sich dieses Recht zwar wieder setzen, sonst könnten wir die Daten nach Ablauf der Benutzeridentifikation ja nicht löschen, der Sicherheitsroboter setzt sich diese Rechte jedoch nicht.

Wie erreicht man es?

Der einfachste Weg ist: Sie setzen sich an einen PC und loggen sich ein. Anschließend öffnen Sie über Start/Alle Programme/Xterminal eine Terminalemulation. Sie stehen dann quasi in Ihrem Home-Ordner, d. h. alle Kommandos wirken auf diesen Ordner, wenn Sie sonst keine Angaben machen.

Sie können auch eine SSH-Verbindung zu einem unserer Rechner bzw. eine Telnet-Verbindung zu den AIX-Rechnern aufnehmen. Sie landen auch dann im Home-Ordner. Einen File-Transfer mit SFTP oder FTP in Ihren Ordner können Sie auf die AIX-Rechner (SFTP auch auf die KDE-Rechner) durchführen. Schließlich können Sie nach einigen Einstellungen auch auf einen Ordner \WWW in Ihrem Home-Ordner über das Internet mit dem HTTP-Protokoll lesend zugreifen. Dieser Platz ist also für die Anlage einer Homepage geeignet.

Ich brauche mehr Speicherplatz

Falls Sie eine studentische Benutzeridentifikation haben, ist es nicht möglich, ein größeres Kontingent an Speicherplatz eingeräumt zu bekommen. Falls Sie eine normale Projektnummer besitzen, können Sie bei Herrn Bogus via E-Mail einen formlosen Antrag auf Erweiterung des Plattenplatzes im AFS oder dem Mailserver stellen, mit einer kurzen Begründung, warum das notwendig ist. Der Antrag kann selbstverständlich auch im Infoservice schriftlich abgegeben werden.

Gibt es weiteren Speicherplatz?

Auf jedem Rechner steht ein Unix-Dateisystem mit dem Namen /tmp zur Verfügung {Projektnummer: auf den Compute-Servern weitere mit dem Namen /tmpa}. Dieser Speicherbereich ist rechnergebunden, befindet sich also nicht im AFS. Dateien in diesem Ordner werden i. d. R. nach spätestens 5 Tagen (auf KDE-Rechnern nach 7 Tagen) administrativ gelöscht, oder früher, wenn der Platz vorher gebraucht wird.

Die Beschreibung des Speicherplatzes für Ihre E-Mail finden Sie unter E-Mail.

Kontingente auf PCs und im Domänen-Bereich

Wo ist es und wie erreicht man es?

Ihr privates Kontingent wird über die Domäne verwaltet. Es liegt dort, und Sie bekommen Zugriff, wenn Sie sich gegenüber der Domäne authentifiziert haben. Einfach ausgedrückt: Sie setzen sich im Rechenzentrum an einen PC, loggen sich ein (das geht nur mit der Authentifizierung über die Domäne) und können dann auf den Speicherplatz über Eigene Dateien bzw. das Laufwerk M: zugreifen. Dieser Datenbereich ist ITSM-gesichert, d. h. im Falle eines Daten-GAUs sollte eine Restaurierung des Datenbestandes wieder möglich sein. Weiterhin werden Snapshots des Datenbestandes angelegt. Mit der rechten Maustaste über einer existierenden Datei (oder falls diese gelöscht wurde über dem darüberliegenden Ordner) im Explorer lassen sich die älteren Versionen anschauen oder zurückholen.

Es gibt zurzeit keine Möglichkeit, auf den Speicherplatz in der Domäne über File-Transfer zuzugreifen. Es gibt jedoch in der Windowswelt eine einfachere Möglichkeit: Sie können sich diesen Speicherplatz, (Netzanschluss vorausgesetzt) als zusätzliches Laufwerk an Ihrem PC dazubinden. Wie das genau geht, ist beschrieben unter: Zugriff auf das PC-Pool-Homeverzeichnis. Der Speicherplatz wird 1 - 2 Jahre nach Sperrung der Benutzeridentifikation gelöscht.

Gibt es weiteren Speicherplatz?

Es gibt die Möglichkeit, Daten auf der Festplatte D: (entspricht C:\Temp) des PCs abzulegen, auf dem Sie gerade arbeiten. Wenn Sie sich ausloggen und der nächste Benutzer sich einloggt, kann er auf diese Daten zugreifen. Sie sollten also die Daten vor dem Ausloggen wieder löschen.

Einen weiteren, öffentlichen Speicherplatz können Sie über das Laufwerk T: in Anspruch nehmen. Im Gegensatz zu Laufwerk D:, auf das nur von genau einem PC aus zugegriffen werden kann, wird das Laufwerk T: von allen PCs gesehen. Ein Zugriff über Laufwerkmapping oder Remote-Desktop ist ebenfalls möglich. Es ist zum Beispiel auch dann brauchbar, wenn Sie Daten auf einem PC gesammelt haben und diese über den Brenn-PC archivieren möchten. Ein dauerhaftes Belegen des Speicherplatzes ist wegen administrativer Löschung nicht möglich. Auch dieser Speicherplatz ist snapshot-gesichert.

Externe Speicher

Sowohl vom PC-Pool als auch vom Unix-Cluster aus ist es möglich, Daten auf externen Speichermedien abzulegen.

Verantwortlich: Team Server
Letzte Änderung: 12.10.2010