Zugriffsrechte

1) Zugriffsrechte im AFS

Im Unix-Pool werden die Daten mittels AFS verwaltet. Die Datenhaltung wird von Fileservern übernommen. Auf allen Maschinen werden diese Daten so zur Verfügung gestellt, als seien sie lokal vorhanden. Bezüglich der Zugriffsrechte ist zu beachten, dass diese Rechte nur auf der Ebene der Verzeichnisse vergeben werden können.

fs la verz
Listen der Rechte auf dem Verzeichnis namens verz
fs sa verz user rechte
Setzen der Rechte auf dem Verzeichnis namens verz; rechte sind die möglichen Zugriffsrechte. Rechte können u. a. sein: read, write, all oder none

Siehe auch: fs help oder in den Internet-Seiten unter AFS

3) Dateien, die für jeden lesbar sein müssen

Es gibt einige Programme, die im Home-Verzeichnis mit '.' beginnende Dateien erwarten. Diese können nur gelesen werden, wenn der Benutzer selber solche Programme aufruft, fremden Prozessen stehen sie im allgemeinen nicht zur Verfügung. So bringt z. B. das finger-Kommando die Meldung:

Plan file exists, but is unreadable
.

Bei der Benutzeraufname wird in dieser Datei der Name des Instituts eingetragen. Um diese Datei allgemein zur Verfügung zu stellen, wird ab dem 12.8.1993 jedem Benutzer ein Verzeichnis .allread angelegt und ein Link aus diesem Verzeichnis auf die ~/.plan-Datei gemacht. Dieses Verzeichnis kann dann auch für alle Dateien benutzt werden, für die jeder Benutzer Leseerlaubnis haben soll.

Benutzer, die dieses nachträglich ermöglichen wollen, können das mit folgenden Kommandos tun:

cd
fs sa . system:anyuser l
mkdir .allread
fs sa .allread system:anyuser read
mv .plan .allread
ln -s .allread/.plan .

Weitere typische Dateien, für die man dieses Verfahren anwenden kann, sind:

.forward
(sendmail)
.project
(fingerd)
.rhosts
(rlogind, rshd) (Einschränkungen siehe Kommunikation/Verbindung zwischen URZ- und anderen Rechnern)

Dafür müssen nur noch die letzten beiden Zeilen der obigen Kommandofolge eingegeben werden.

Brigitte Möllenhoff -- 24.9.94
Verantwortlich: Team Unix-Systeme
Letzte Änderung: 19.03.2008