RSS-Feed
Wofür?
Wenn eine Website einen so genannten RSS-Feed anbietet, dann müssen Sie nicht mehr selber regelmäßig dort nachschauen, ob neue Seiten vorhanden sind. Dies kann dann ein RSS-Reader für Sie erledigen.
Wie?
Wenn Sie sich noch keinen eigenen RSS-Reader nach Ihrem Geschmack ausgesucht haben, dann können Sie vorläufig in moderneren Web-Browsern oder Mailprogrammen auf die Stichworten "RSS", "Abonnieren" oder "Subscribe" oder auf ein oranges Symbol wie
oder "XML" achten.
Die Prozedur des Abonnierens verläuft dann sehr unterschiedlich. Es ist immer eine Webadresse der Form
mit im Spiel. Manchmal müssen Sie diese Adresse explizit kopieren (z. B. mit Rechtsklick auf das orange Symbol und "Verknüpfung kopieren" oder "Link-Adresse kopieren") und in ein Dialogfenster einfügen. Immer öfter wird das Abonnieren durch Anklicken eines speziell dafür vorgesehenen Links erledigt. Folgen Sie der Anleitung Ihres RSS-Readers, Mailprogramms oder Webbrowsers. Firefox 4 dagegen hat den RSS Knopf abgeschafft und man muss nun "Booksmarks" > "Subscribe to this page" klicken.
Warum?
Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass man die neuen Möglichkeiten von RSS zu sehr mit E-Mail oder aber mit normalen Webseiten in einen Topf wirft. Dann erscheinen RSS-Feeds nur als ein weiteres Medium, das die tägliche Informations-Überflutung vergrößert. Sinnvoll eingesetzt kann RSS im Gegenteil die Infoflut filtern und verringern. Mehr dazu unter Blogs, für die RSS die technische Grundlage ist. Auch andere Ressourcen-Listen kann man mit RSS überwachen, wie fachbezogene soziale Lesezeichen, wissenschaftliche Open Access Depots oder Vorlesungsaufzeichnungen in "Podcasts".
- Siehe auch: alternativer Text von A. Spieth.